Gymnasium wird international

 Sind zuversichtlich, dass der Plan ein Erfolg wird (v. l.): Thomas Bär, Holger Köster, Klaus Gräbener, Jochen Ritter, Peter Weber, Frank Beckehoff, Felix Hensel und Prof. Dr. Holger Burckhart. Foto: win
  • Sind zuversichtlich, dass der Plan ein Erfolg wird (v. l.): Thomas Bär, Holger Köster, Klaus Gräbener, Jochen Ritter, Peter Weber, Frank Beckehoff, Felix Hensel und Prof. Dr. Holger Burckhart. Foto: win
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win - Der Olper Bürgermeister, Peter Weber, Schulleiter Holger Köster, der Erste Beigeordnete der Stadt Olpe, Thomas Bär, Prof. Dr. Holger Burckhart, Rektor der Universität Siegen, IHK-Präsident Felix G. Hensel, IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener, der Olper Landrat, Frank Beckehoff, und der im Kreis Olpe direkt gewählte Landtagsabgeordnete, Jochen Ritter, stellten sich am Dienstag der Presse, um die Pläne auszuführen und vorzustellen.

Die nächsten Internationalen Schulen befinden sich in Köln, Bonn, Dortmund oder Frankfurt. In ganz Südwestfalen ist eine solche Einrichtung bisher nicht zu finden. Dabei, so Hensel und Gräbener, wäre eine solche Schule für die Wirtschaft ein echter Standortfaktor: Wenn ein Unternehmen eine Fachkraft von auswärts verpflichten will, dann sei es für viele Väter oder Mütter ein echtes Argument, wenn ihr Kind am neuen Standort eine solche Internationale Schule besuchen kann, ist doch der Wechsel von einer solchen Einrichtung zur anderen weltweit ohne große Hürden möglich. Und genau das ist auch für Prof. Dr. Burckhart ein echter Standortfaktor.

Wichtig: Das Städtische Gymnasium soll nicht komplett umgebaut, sondern um einen Zweig erweitert werden. Niemand müsse Angst haben, betonte Burckhart: „Da kommt etwas dazu, aber niemandem wird etwas weggenommen.“ Das heißt: Wer weiterhin ein ganz normales Gymnasium besuchen will, der kann das am SGO tun – aber eben auch mehr.

Dieses „mehr“ besteht unter anderem im „International Baccalaureate Diploma“ (IBD), einem von vielen internationalen Universitäten anerkannten Abschluss, der zum Studium berechtigt. Dieser soll wahlweise oder parallel mit dem Abitur erlangt werden können. Noch ist das Ganze „nur“ ein Plan. Doch noch im Laufe des Jahres sollen die schulischen und die politischen Gremien überzeugt werden, die nötigen Beschlüsse umzusetzen, um das Projekt mit Leben zu füllen. Die Zertifizierung als „IB World School“ könnte in frühestens zwei Jahren erfolgen und damit das neue Angebot an den Start gehen.

Weiterhin soll das neue Schulangebot durch eine enge Vernetzung mit Uni und Wirtschaft auch abseits der Mehrsprachigkeit dafür sorgen, dass die heimische Wirtschaft und die Uni den Schülern keine Unbekannten sind, wenn sie ihren Abschluss haben. Hensel: „Wir tun alles, damit es ein Erfolg wird.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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