Harmonie im Heimatverein

Oberscheldener Heimatfreunde zogen Jahresbilanz 2002

sz Oberschelden. Die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verschönerungsvereins Oberschelden unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Alfred Schlabach kann als »glatt gelaufen« bezeichnet werden. Nach dem ehrenden Gedenken der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder kam es überraschenderweise doch noch zu einer Abweichung der vorgegebenen Regularien. Gerhard Kötter, Vorsitzender der Volksbank im Siegerland, war erschienen und überreichte die ersten 80 Exemplare der bebilderten Broschüre von Dieter Pfau »Oberschelden 1900 – Arbeit, Alltag und Kultur um die Jahrhundertwende«.

Es folgte der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden, in dem - neben stets wiederkehrenden Aktivitäten - u.a. der enorme Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit der Errichtung der Behindertentoilette sowie das große Engagement des Vereins bei der SILA 2002 hervorgehoben wurden. Beide Ereignisse, insbesondere die Teilnahme an der Messe, trugen dazu bei, dem Stadtteil Oberschelden positive Schlagzeilen zu bescheren.

Der Bericht der Kassenführerin Lydia Grimm und ihre durch die Kassenprüfer bestätigte einwandfreie Buchführung, insbesondere auch die buchhalterische Verwaltung des Sonderkontos »Behindertentoilette«, trugen ihr großen Beifall ein. So konnte es nicht verwundern, dass ihre Entlastung einstimmig ausfiel. Einstimmig auch das Votum zur Entlastung des gesamten Vorstands. Bei der notwendig gewordenen Nachwahl des Beirates Walter Schreiber, der aus persönlichen Gründen nach fast 20-jährigem aktivem Mitwirken zurückgetreten war, fiel die Wahl einstimmig auf Hannelore Platt.

Bei seinem Ausblick auf die Vorhaben des Vereins im laufenden Jahr verwies der 1. Vorsitzende auf die ureigenen Anliegen des Heimatvereines, die da seien: Erhaltung und Ausbau der Kapellenschule, Fertigstellung (Außenanlage) der Behindertentoilette, diverse Pflanzungen, Aktion Saubere Landschaft, Maiwanderung, Seniorennachmittag, Jahresausflug, Fortsetzung der Vortragsreihe, Nikolausfeier, Offenes Singen in der Adventszeit.

Bei dem letzten Tagesordnungspunkt »Verschiedenes«, den Alfred Schlabach mit der Frage nach Kritik und Anregungen eröffnete, verbreitete sich betretenes Schweigen, was nach der intensiven Diskussionsrunde der letztjährigen Jahreshauptversammlung bezüglich der seitens der Stadt geplanten Gewerbeansiedlung in Seelbach/Oberschelden mehr als nur nachdenklich stimmte, zumal dieses Thema an Aktualität und Brisanz nichts eingebüßt hat. Einhellige Erleichterung kam auf, als dann doch noch über eine erweiterte Überdachung der Friedhofshalle laut nachgedacht wurde. Im Anschluss konnte die Versammlung zügig und zur Zufriedenheit aller geschlossen werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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