Hauptschule bangt weiter

 An der Hauptschule Eichen  wird sich nach Ostern entscheiden, ob und wie es weitergeht. Foto: Anja-Bieler-Barth
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js - Alle Kreuztaler Viertklässler wissen jetzt, auf welche Schule sie nach den Sommerferien wechseln werden. Am Freitagmittag endete an allen vier Sekundarstufenschulen der Kindelsbergkommune das Anmeldeverfahren für das kommende Schuljahr. 245 Kinder aus Kreuztaler Grundschulen galt es dabei zu „verteilen“. 212 von ihnen werden weiterhin Kreuztaler Schulen besuchen. Der Rest pendelt, wurde in Nachbarkommunen angemeldet.

Wird die Schule noch einmal eine Eingangsklasse bilden können? Eine Antwort auf diese Frage steht noch immer aus. Bis Freitag zählte Schulleiter Matthias Daub zwölf Anmeldungen, hinzu kommen zwei Schüler, die schon jetzt per Gastschulvertrag die Hauptschule Eichen besuchen und im neuen Schuljahr die potenzielle künftige 5. Klasse verstärken sollen. Unterm Strich gibt es also 14 Kinder für die Klasse – damit noch immer vier zu wenig. „Wir sind aber guter Dinge, dass wir noch auf 18 Schüler kommen“, sagte Edelgard Blümel. Daher werde das Verfahren in Abstimmung mit der Schulaufsicht bis zum Monatsende, also bis zu den Osterferien, verlängert.

Als „nahezu glücklich“ bezeichnete sich Herbert Hoß, Direktor Direktor des Städtischen Gymnasiums, im SZ-Gespräch. Auf seinem Schreibtisch lagen 92 Anmeldungen für die neuen Eingangsklassen. Das sind zwar 20 weniger als vor einem Jahr. „Prozentual gesehen liegen wir aber gleich“, rechnete der Mathe-Lehrer in Relation zu der zu gesunkenen Gesamt-Schülerzahl vor. Ob daraus drei oder vier Klassen gebildet werden können, stehe noch nicht fest. Angesichts drei angemeldeter „Inklusions-Kinder“ seien vier Klassen wünschenswert; sie müssten aber auch personell darstellbar sein. Die meisten der künftigen Gymnasiasten stammen aus Kreuztal, drei kommen aus Hilchenbach, ein Kind aus Geisweid. Bei den Anmeldungen zur Oberstufe vermeldete Herbert Hoß einen „erfreulichen Zulauf“. 25 Seiteneinsteiger werden von anderen Schulen hinzustoßen, sodass eine Jahrgangsstufe mit 110 Schülern entsteht – das entspricht fünf Zügen.

Ein Schulgebäude weiter, an der Ernst-Moritz-Arndt-Realschule, gingen 56 Anmeldungen ein. Das entspricht zwei Klassen. Auch an der Clara-Schumann-Gesamtschule endete das Verfahren mit einwöchiger Verlängerung gestern. Schulleiter Christian Scheerer vermeldete 91 angehende Fünftklässler.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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