Haus stand in Flammen

 Das Haus am Pappelweg in Nenkersdorf ist aufgrund eines Brandes unbewohnbar. Foto: kaio

sos - Der rückwärtige Bereich eines Hauses am Pappelweg in Nenkersdorf stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Zunächst habe sich in dem freistehenden Einfamilienhaus noch der 84-jährige Bewohner befunden, der jedoch „binnen kürzester Zeit“ von den Einsatzkräften durch die Haustür gerettet worden sei, wie Sebastian Reh berichtete. Er ist Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Netphen. Der 84-Jährige wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, das Haus ist derzeit unbewohnbar.

Anschließend wurde eine Riegelstellung eingerichtet, um die benachbarten Häuser zu schützen. Bei der Brandbekämpfung sei erschwerend hinzugekommen, dass die Rohre aufgrund der niedrigen Außentemperatur immer wieder eingefroren seien. Außerdem seien in dem angrenzenden Schuppen etliche Raummeter Holz gelagert gewesen, die per Hand entfernt hätten werden müssen. „Die 90 Einsatzkräfte sind an ihre Belastungsgrenze gegangen“, so Reh.

Gegen 6 Uhr war der Einsatz nach fast sechs Stunden beendet und eine Brandwache wurde aufgestellt. Insgesamt waren acht Löschzüge bzw. -gruppen vor Ort. Mit eingerechnet sind die Einheiten, die während des Einsatzes in Netphen für den Grundschutz der Stadt sorgten. Laut Polizei ist die Brandursache noch unklar, am Montag werde die Kripo den Ort des Geschehens erneut untersuchen. Auch über die Höhe der Schadenssumme konnte weder die Polizei noch die Feuerwehr noch keine Auskunft geben.

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