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Siegen-Wittgenstein hinkt deutlich hinterher
Heime schludern bei der Impfstoffbestellung

Im Kreis Siegen-Wittgenstein haben einige Einrichtungen erst verspätet den Impfstoff bestellt und somit den Impfbetrieb insgesamt etwas verzögert.
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juka Siegen/Olpe. Seit gut einer Woche stagnieren die Zahlen der geimpften Personen in Alten- und Pflegeheimen im Kreis Olpe. 2528 Menschen, so weist es die Statistik der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) aus, haben die erste Impfung erhalten. 982 davon sind Bewohner, 1546 Mitarbeiter. Die Erklärung, warum seit dem 11. Januar keine weiteren Menschen mehr hinzu gekommen sind, ist einfach. Alle Einrichtungen sind bereits geimpft, alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter haben die erste Dosis erhalten.

Das bestätigte Stefan Spieren, medizinischer Leiter des Olper Impfzentrums in Attendorn, gegenüber der SZ. In dieser Woche startet die zweite Impfrunde, bis Ende des Monats soll auch diese in allen Einrichtungen abgeschlossen sein, sodass ab dem 1.

juka Siegen/Olpe. Seit gut einer Woche stagnieren die Zahlen der geimpften Personen in Alten- und Pflegeheimen im Kreis Olpe. 2528 Menschen, so weist es die Statistik der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) aus, haben die erste Impfung erhalten. 982 davon sind Bewohner, 1546 Mitarbeiter. Die Erklärung, warum seit dem 11. Januar keine weiteren Menschen mehr hinzu gekommen sind, ist einfach. Alle Einrichtungen sind bereits geimpft, alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter haben die erste Dosis erhalten.

Das bestätigte Stefan Spieren, medizinischer Leiter des Olper Impfzentrums in Attendorn, gegenüber der SZ. In dieser Woche startet die zweite Impfrunde, bis Ende des Monats soll auch diese in allen Einrichtungen abgeschlossen sein, sodass ab dem 1. Februar der Fokus auf das Geschehen im Impfzentrum gerichtet werden kann.

Nach dem Abschluss der ersten Impfung bereits mit anderen Personengruppen weiterzumachen, war nicht möglich. „Da gibt es klare Vorgaben. Ab dem 18. Januar soll das Krankenhauspersonal geimpft werden, ab dem 1. Februar die Impfzentren starten“, erklärte Spieren. Ein Alleingang sei somit nicht möglich und auch nicht gewollt gewesen. Zumal auch Personal verfügbar sein müsse.

Siegen-Wittgenstein hinkt bei Corona-Impfung hinterher

Während im Kreis Olpe somit alles nach Maß läuft, hinkt Siegen-Wittgenstein dem allgemeinen Impfgeschehen hinterher. 1782 Menschen hatten bis einschließlich Montag in Alten- und Pflegeheimen die erste Dosis bekommen, davon 965 Bewohner und 817 Mitarbeiter. In der Impfstatistik der KVWL ist der Kreis damit das Schlusslicht. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe haben bereits über 2000 Menschen mit der ersten Impfung versorgt. Insgesamt sind in den 27 Kreisen und Städte bislang 119 482 Personen geimpft, Siegen-Wittgenstein macht dabei nur einen Anteil von 1,5 Prozent aus. „Spitzenreiter“ ist der Kreis Steinfurt mit 8736 Menschen (7,3 Prozent).

Heime bestellen Corona-Impfstoff zu spät

Nach SZ-Informationen hat dieser Rückstand in Siegen-Wittgenstein besonders mit der verspäteten Impfstoffbestellung vieler Heime zutun. Seit kurz vor Weihnachten konnten sich die Einrichtungen bei der KVWL melden und einen Impftermin vereinbaren, bis zum 11. Januar hatten dies aber nur 29 von 40 Einrichtungen getan. Zu einem Zeitpunkt also, an dem der Kreis Olpe mit seinen Impfungen bereits durch war. Damals kündigte der Kreis Siegen-Wittgenstein an, Kontakt zu den fehlenden Heimen aufzunehmen und Hilfe bei der Anmeldung oder darüber hinaus anzubieten.

Das scheint mittlerweile Früchte getragen zu haben, denn Pressesprecher Torsten Manges erklärte am Dienstag, dass mittlerweile auch die elf verbleibenden Einrichtungen einen Termin vereinbart hätten und „bis Ende Januar eine erste Impfung durchgeführt haben werden.“ Die Zweitimpfungen in Siegen-Wittgenstein werden somit aber auch noch weit in den Februar hineinreichen, während andernorts der Fokus bereits komplett auf die über 80-Jährigen in den Impfzentren gerichtet werden kann.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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