„Heizöl-Nuggets“ für den Sport

Sie stellen die Sportförderung in Freudenberg auf neue Beine (v. l.): Matthias Jung, Rudolf Sander (beide VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach), Kornelia Busch-Pfaffe (CDU), Bürgermeister Eckhard Günther, Stadtsportverbandsvorsitzender Guido Schulze, Martin Lucke (Sparkasse), Anke Flender (SPD), Bauunternehmer Reinhard Quast, Horst Fischer (Schul- und Sportausschuss), Uli Kaßburg (Sparkasse) sowie Pia Lück-Klaas (FDP). Foto: geo
  • Sie stellen die Sportförderung in Freudenberg auf neue Beine (v. l.): Matthias Jung, Rudolf Sander (beide VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach), Kornelia Busch-Pfaffe (CDU), Bürgermeister Eckhard Günther, Stadtsportverbandsvorsitzender Guido Schulze, Martin Lucke (Sparkasse), Anke Flender (SPD), Bauunternehmer Reinhard Quast, Horst Fischer (Schul- und Sportausschuss), Uli Kaßburg (Sparkasse) sowie Pia Lück-Klaas (FDP). Foto: geo
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geo -  Beschlossen wurde das Modell schon im November, jetzt wurde es der im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Alcher TG einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.  Die Förderung der 33 Sportvereine in Freudenberg wird künftig teilweise auch über Sponsoren abgedeckt und rückt stark in die Verantwortung des Stadtsportverbandes.

Das ausgesuchte Modell ist relativ neu und könnte schon bald Interesse und Begehrlichkeit auch bei anderen Kommunen der Region wecken. Kernpunkte sind zum einen neue Partner der Vereine, wenn es um die Verteilung öffentlicher und privater Gelder für den Sport geht und zum anderen ein neues Modell, dass speziell diejenigen Vereinen unterstützen soll, die eigene Sportstätten unterhalten müssen.

Wie allen anderen NRW-Kommunen auch steht der Stadt Freudenberg die einwohner-bezogene Sportpauschale zu, die für Freudenberg jährlich rund 50 000 Euro beträgt. Über deren Verwendung entschieden bislang Poilitik und Verwaltung. Das ändert sich nun: 75 Prozent (rund 37 500 Euro) gehen in die Obhut des Stadtsportverbandes. Über den kleineren Restteil befinden weiterhin Politik und Verwaltung. Damit sollen die städtischen Sportstätten erhalten bzw. für die Zukunft fit gemacht werden.

Neben dieser Verschiebung der Verantwortlichkeiten gibt es noch eine Art „Topf B“, mit der jenen Vereinen unter die Arme gegriffen werden sollen, die eigene Sportstätten unterhalten. Diese sind z. B. von den Teuerungswellen bei Energiekosten mehr betroffen als Vereine, die ausschließlich städtische Sportstätten nutzen.

 „Befeuert“ - um im Bild zu bleiben - wird dieser Fördertopf von Sponsoren aus der Wirtschaft. Hier entscheidet der Stadtsportverband künftig alleine über die Vergabe der „Heizöl-Nuggets“ - und das geht so: in Frage kommende Vereine stellen bis Ende August eines jeden Jahres einen formlosen Antrag zur Unterstützung ihrer laufenden Kosten. Das geht bis maximal 1200 Euro pro Jahr. Im September entscheidet der Stadtsportverband: was haben wir zur Verfügung, wer benötigt wieviel am dringendsten? Ausgezahlt wird im 4. Quartal.

Um Neutralität und Fairness zu wahren, erarbeitet der Stadtsportverband mit seinem derzeitigen Vorsitzenden Guido Schulze eine Art Mustertabelle mit verschiedenen, neutral und sachlich überprüfbaren  Koordinaten. So müssen antragstellende Vereine z. B. zwingend Kinder- und Jugendarbeit betreiben.

Für das laufende Jahr stehen 9200 Euro in diesem Zuschusstopf zur Verfügung. Auf der gestrigen Pressekonferenz stellten sich drei Sponsoren vor, die den Sport in Freudenberg zumindest einmal für die zweijährige Testphase mit den nötigen „Heizöl-Nuggets“ versorgen wollen. Die Stadtsparkasse Freudenberg  gibt 4200, die in Lindenberg ansässige Otto Quast  GmbH & Co KG schießt 4000 Euro zu, und die VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach  rundet das Sponsoring mit jährlich 1000 Euro ab.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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