Henner und Frieder kehren zurück

 Henner und Frieder standen seit dem Jahr 1973 auf der Siegplatte, die es mittlerweile nicht mehr gibt. Archivfoto: ch
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sz - Am Donnerstag, 10. September, ist es soweit: Die stadtbildprägenden Standbilder Henner und Frieder kehren nach drei Jahren in die Innenstadt zurück. Die Rückkehr feiert die Stadt Siegen mit einem bunten Programm auf der Oberstadtbrücke bzw. rund um das Bauwerk herum.

Aus Sicherheitsgründen werden der Bergmann und der Hüttenmann bereits morgens ab 10 Uhr mit einem großen Kran auf ihre Sockel gehoben, bevor abends um 18 Uhr das eigentliche Fest beginnt.

Anlässlich der Rückkehr gibt es am besagten Donnerstag ein kleines Programm rund ums Thema Bergbau mit einer Bastelaktion für Kinder, Live-Musik von der Siegerländer Bergknappenkapelle, Reibekuchen und Kaltgetränken. 

Nicht zuletzt aufgrund einer SZ-Umfrage zum künftigen Verbleib der Bronzefiguren und im Zuge der Beratungen über Materialien und Gestaltungselemente des Uferneubaus befasste sich die Kommunalpolitik mit der Frage eines neuen und endgültigen Standortes für die symbolträchtigen Standbilder. Später konnten die Bürger der Krönchenstadt in er einer breit angelegten, städtischen Bürgerbefragung zwischen sechs Standorten wählen. Per Email und Briefpost nahmen insgesamt über 2500 Personen an der Abstimmung teil. Klarer Favorit mit fast 1600 Stimmen war der Standort auf der neuen Oberstadtbrücke. 

Der aus Siegen stammende Künstler Prof. Friedrich Reusch hatte die bronzenen, lebensgroßen Standbilder, die an die Siegerländer Erzbergbautradition erinnern sollen, 1902 geschaffen. Im Laufe des Jahrhunderts haben Henner und Frieder mehrfach ihren Standort gewechselt. So wurden die beiden 1945 gegen Kriegsende bei der Sprengung der Bahnhofstraßenbrücke sogar in die Sieg befördert. Mit dem Wiederaufbau der kriegszerstörten Siegbrücke 1950 erhielten die Bronzefiguren einen neuen Standort am Brückenkopf der Heeserstraße. Seit 1973 standen der Bergmann und der Hüttenmann dann auf der Siegplatte, bis sie im August 2012 im Zuge der Arbeiten zu dem Regionale-2013-Städtebauprojekt „Siegen – Zu neuen Ufern“ auf dem Bauhof eingelagert wurden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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