Hier lässt es sich bestens aushalten!

 Der Rastplatz „Bockeshorn“ in Wingeshausen hat dank der Finanzspritzen von Lidl und anderer Sponsoren sowie dank des Einsatzes der ehrenamtlichen Helfer der SGV-Abteilung eine erhebliche Aufwertung erfahren. Foto: Björn Weyand
  • Der Rastplatz „Bockeshorn“ in Wingeshausen hat dank der Finanzspritzen von Lidl und anderer Sponsoren sowie dank des Einsatzes der ehrenamtlichen Helfer der SGV-Abteilung eine erhebliche Aufwertung erfahren. Foto: Björn Weyand
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bw - Gerade rechtzeitig vor der Kulinarischen Wanderung rund um Wingeshausen ist der Rastplatz „Bockeshorn“ fertig geworden. Nahezu zumindest, es fehlen noch die sechs feststehenden Sitzgarnituren und auch die Kinderrutsche. Aber wie sehr sich der Platz innerhalb der wenigen Wochen zum Positiven gewandelt hat, davon überzeugten sich am Freitag mehr als 100 Mitglieder und Gäste der SGV-Abteilung Aue-Wingeshausen. Die hat in diesem Jahr die Unterhaltung des Grillplatzes vom Naturpark übernommen. Allerdings hatte der Zustand über die Jahre gelinde gesagt gelitten.

Mit der Hilfe von 10.000 Euro aus der Lidl-Aktion „Lieblingsplätze“ stemmten die Wanderfreunde eine Generalüberholung des beliebten und idyllisch gelegenen Rastplatzes. Allerdings reichte der Betrag nicht – am Ende dürfte die Renovierung rund 15.000 Euro gekostet haben, verriet die SGV-Vorsitzende Gisela Dellori. Der Rastplatz wurde komplett mit Schotter versehen, so muss die Abteilung nicht mehr jede Woche mähen. Die Hütte wurde auf ein gemauertes Fundament gehoben. Optisch dominieren die Gabionen – sei es bei den Stehtischen, bei der Wasserstelle oder auch beim großen Grill. Hinzu kommt bald auch noch eine Feuerschale, die erstmals am 10. September für das beliebte Kartoffelbraten der SGV-Abteilung genutzt werden soll.

Weit über 500 ehrenamtliche Stunden sind in die Erneuerung des Rastplatzes geflossen. In der Spitze waren 27 Helfer vor Ort, um ihr Scherflein beizutragen. Für die neue Gestaltung erhielt der SGV viel Lob. „Diejenigen, die den Platz vorher kannten, sagen ja alle, dass es ganz toll geworden ist“, berichtete Gisela Dellori im SZ-Gespräch. Einer, der es besonders gut beurteilen kann, ist Udo Knebel, denn er schaute täglich vorbei und hielt die Baufortschritte im Bild fest. „Ich komme nicht umsonst jeden Tag hier hin“, meinte Knebel gegenüber der Heimatzeitung. Keine Frage: Hier lässt es sich pima aushalten. Davon können andere Besucher demnächst auch ein Lied singen, denn der SGV-Abteilung liegen schon viele Anmeldungen vor.

Statt den Rastplatz aufzugeben, wie es der Naturpark ja vorhatte, lassen die Wanderfreunde das Plätzchen am Wisent-Pfad wieder aufblühen. In der Gemeinschaft ist hier wieder viel bewegt worden – ein wunderbares Engagement. „Wir in Aue und in Wingeshausen stehen zusammen“, meinte es Doris Peiser treffend.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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