Hof wurde ein Raub der Flammen

 Das Hauptgebäude mit Wohnhaus und Scheune auf Hof Rohrbach in der Gemarkung Balde wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden ein Raub der Flammen. Foto: Martin Völkel
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vö - Der Schock bei den Menschen in den umliegenden Ortschaften und in ganz Wittgenstein sitzt tief: Das Hauptgebäude mit Wohnhaus und Scheune auf Hof Rohrbach in der Gemarkung Balde wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden ein Raub der Flammen. Die einzige gute Nachricht an diesem kalten Samstagmorgen: Menschen kamen bei dem Großbrand glücklicherweise nicht zu Schaden. Feuerwehr und Polizei gingen in einer ersten vorsichtigen Schätzung von einem Sachschaden von rund 500.000 Euro aus.

Gegen 4.10 Uhr stellte ein Autofahrer einen Feuerschein in der Scheune des landwirtschaftlichen Gehöfts in der Rohrbach fest. Er informierte daraufhin unmittelbar telefonisch die Kreisleitstelle der Feuerwehr und machte die Bewohner durch fortwährendes Hupen auf die Gefahrensituation aufmerksam. Dank der handlungsschnellen Reaktion des 31-jährigen Mannes konnten sich die Mitglieder der Familie Menn allesamt selbstständig retten und blieben unverletzt. Vier Personen befanden sich in dem 300 Jahren alten Gebäude, als sich die Flammen ihren Weg suchten.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus des landwirtschaftlichen Gehöfts übergegriffen. Die Hitzeentwicklung war gewaltig, in der Dämmerung stiegen dichte Rauchwolken in den Himmel über Leimstruth auf. „Das ging so verdammt schnell, wie die Flammen auch auf das Wohnhaus übergriffen“, sagte Wittgensteins Kreislandwirt Lothar Menn, der wie seine Familie machtlos mit ansehen musste, wie das Fachwerkhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Die Löscharbeiten, an denen neben Feuerwehrkräften aus Erndtebrück, Birkelbach, Birkefehl, Balde und Schameder auch Teile der Feuerwehren aus Bad Laasphe und Bad Berleburg eingesetzt waren, dauerten bis zum Morgen an. Neben 100 Feuerwehrleuten kamen auch die Helfer von Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst zum Einsatz. Auch die Kreisstraße 45 blieb bis in den Vormittag hinein für den Verkehr gesperrt. Bei der niedergebrannten Scheune handele es sich um das alte Stallgebäude, sagte Lothar Menn. Tiere seien hier schon länger nicht mehr untergebracht. Er habe dort lediglich Brennholz gelagert.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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