Stadt profitiert von Förderprogramm
Hoffnung für Brachflächen in Siegen

Die Stadt Siegen möchte mit den Eigentümern drei Gewerbe- und Industriebrachen revitalisieren – und wird dabei vom NRW-Bauministerium unterstützt.
  • Die Stadt Siegen möchte mit den Eigentümern drei Gewerbe- und Industriebrachen revitalisieren – und wird dabei vom NRW-Bauministerium unterstützt.
  • Foto: Jan Schäfer (Symbolfoto)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Siegen. Das ging relativ schnell: Im März erst hat die Stadt Siegen einen Förderantrag an das NRW-Bauministerium gerichtet – in dieser Woche bekam Wirtschaftsförderer Thomas Runge den Zuschlag. Die Krönchenstadt ist eine von 20 Kommunen im Land, die vom Brachflächen-Revitalisierungsprogramm namens „Bau.Land.Partner“ profitieren soll in diesem Jahr.

Ungenutzte Flächen in Siegen sollen wieder flott gemacht werden

Was genau verbirgt sich dahinter – und auf welche Art von Zuschüssen kann sich die Stadt einstellen? Ganz so einfach ist das nicht zu beantworten. Denn anders als bei anderen Fördertöpfen handelt es sich hier weniger um eine reine Finanzspritze, sondern vielmehr um eine Art Dienstleistung mit externer Expertise. Das Landesprogramm unterstützt Kommunen dabei, untergenutzte Flächen wieder flott zu machen. Industrie- und Gewerbebrachen, die sich nicht ohne Weiteres entfalten können in der heutigen Zeit, die aufgrund des Strukturwandels nicht mehr in der alten Nutzung funktionieren und inzwischen nur noch teilweise und nicht sonderlich effizient belegt sind.

„Ziel des Programms ist es, Hemmnisse bei der Aktivierung von ungenutzten und brachgefallenen Grundstücken zu beseitigen und die Brachflächen gemeinsam mit den Kommunen und Grundstückseigentümern zu neuem Leben zu erwecken“, teilt Wirtschaftsförderer Thomas Runge der SZ mit. „Im Dialog mit allen Beteiligten sollen Brachflächen zu Bauflächen entwickelt werden, wobei das Land durch das Programm Know-how und Personal bereitstellt.“ Es handelt sich also um eine Art Moderation zwischen Eigentümern und Kommune, um einen geschulten Blick von außen auf private Flächen, deren Entwicklung aus städtebaulicher Sicht relevant wäre. Ziel ist es, Potenziale zu analysieren, Konzepte zu entwickeln, Kosten abzuschätzen.

Aus den konkreten Flächen macht die Stadt Siegen noch ein Geheimnis

265 Hektar Fläche und über 300 Eigentümer sollen in der Förderrunde Nr. 7 (früher hieß das Programm „Flächenpool“ landesweit) berücksichtigt werden. Siegen ist zum ersten Mal dabei – mit drei Flächen von insgesamt 13,5 Hektar und mehreren Eigentümern. Um welche Areale es sich handelt, teilt Runde noch nicht mit – dazu fehle ihm das Okay der Eigentümer. Es handele sich aber um Flächen, die im nördlichen, zentralen und südlichen Stadtgebiet lägen. Zwei davon seien Gewerbe-Grundstücke, eines ein Mischgebiet, für das die Stadt sich eine Umwandlung in Wohnbauland vorstellen kann. „Wir hatten noch weitere Areale im Blick.“ Da aber seien die von der Wirtschaftsförderung angesprochenen Eigentümer zurückhaltend gewesen.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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