Holzhaus brannte wie Zunder

 Obwohl die Feuerwehr vier Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, konnte man für die Gebäudeerhaltung schon nichts mehr tun. Verletzt wurde zum Glück niemand.  Über Isoliermaterial an einem Kaminofen breitete sich das Feuer in einem Scheuerfelder Wohnhaus so schnell aus, dass das Gebäude in Holzbauweise nicht mehr gerettet werden konnte. Fotos: rai
  • Obwohl die Feuerwehr vier Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, konnte man für die Gebäudeerhaltung schon nichts mehr tun. Verletzt wurde zum Glück niemand. Über Isoliermaterial an einem Kaminofen breitete sich das Feuer in einem Scheuerfelder Wohnhaus so schnell aus, dass das Gebäude in Holzbauweise nicht mehr gerettet werden konnte. Fotos: rai
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rai Ausgebrannt ist am Sonntagvormittag ein Wohnhaus in Holzbauweise in Scheuerfeld bei Betzdorf. Der entstandene Sachschaden wurde mit 100 000 Euro beziffert. Die Bewohner sind bei Verwandten untergekommen.

Trotz eines Großaufgebots an Einsatzkräften konnten die Wehr nicht mehr verhindern, dass das Gebäude ein Raub der Flammen wurde. Der Löschzug Scheuerfeld sei um 8.08 Uhr zu einem Kaminbrand alarmiert worden, berichtete Betzdorfs Wehrleiter Josef Kipping. Abgesetzt hatte den Hilferuf der 42-jährige Hauseigentümer, der kurz zuvor den Ofen befeuert und rasch Brandgeruch wahrgenommen hatte. 

Die Kameraden seien mit großem Personalaufgebot um 8.12 Uhr an Ort und Stelle gewesen. Als man eingetroffen sei, habe es bereits eine starke Rauchentwicklung gegeben. Menschen hätten sich aus dem Gebäude selbst in Sicherheit gebracht. Im hinteren Bereich des Gebäudes habe die Dämmung an einem freistehenden Kamin gebrannt. Das Feuer sei schon auf die Zwischendecke übergesprungen.

 Das Ausmaß des Feuers sei so groß und der Brand schon so weit fortgeschritten gewesen, dass man ein komplettes Ausbrennen des Hauses nicht mehr habe verhindern können.

Langwierig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten. Die Wehrleute mussten dabei das Dach weiter öffnen, um an die letzten Glutnester heranzukommen. Zwei Propanglasflaschen aus einem Anbau seien in Sicherheit gebracht worden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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