Hotel Johanneshöhe insolvent

 Das Berghotel Johanneshöhe in Achenbach wurde 2009 mit großem Aufwand saniert und modernisiert. Foto: kalle
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kalle - Paukenschlag in der Siegener Hotellerie-Szene: Das fast 80 Jahre alte Berghotel Johanneshöhe unter dem derzeitigen Besitzer Boris Voß ist geschlossen. Beim Siegener Amtsgericht ist das Insolvenzeröffnungsverfahren gestartet worden.

Zu den Gründen der finanziellen Schieflage, wollte sich der Besitzer gegenüber der Siegener Zeitung nicht äußern. Angenommene Termine und Übernachtungsbuchungen wurden bereits aufgehoben. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Betzdorfer Rechtsanwalt Dr. Klaus Ortmüller bestellt.

Das 50-Zimmer-Haus gehört zu den ersten Adressen in der Stadt und verfügt über eine lange Tradition. 1938 erbaut, war das Hotel mit dem einzigartigen Blick über alle sieben Hügel der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg durch die belgischen Besatzer beschlagnahmt worden. Erst 1956 konnte der damalige Besitzer, Johannes Guntermann, das Haus wieder übernehmen. Nach neuer Gestaltung und Renovierung machte sich das Haus erneut an den Start. Und der Erfolg blieb nicht aus. 1963 waren bereits Karl Heinz und Barbara Höffkes Besitzer des Hauses und feierten im Juni 1988 den 50. Geburtstag des Hotels.

1980 sorgte ein Feuer für eine der schwärzesten Stunden des Hotels. Der komplette Frühstücksraum war nach einer Implosion eines Fernsehers ausgebrannt. 40 Hotelgäste hielten sich zum Zeitpunkt des Feuers im Hotel auf.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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