Hotelanlage statt Schnitzelalm

 Sofern die Netphener Politik ihre Zustimmung erteilt, wird das Landhaus an der B 62 zwischen Netphen und Dreis-Tiefenbach bis auf den Keller abgerissen. An Ort und Stelle würde ein Hotel mit 43 Zimmern, Gastronomie und Mehrzwecksaal entstehen. Foto: wette So soll das Hotel in der Bittenbach einmal aussehen.
  • Sofern die Netphener Politik ihre Zustimmung erteilt, wird das Landhaus an der B 62 zwischen Netphen und Dreis-Tiefenbach bis auf den Keller abgerissen. An Ort und Stelle würde ein Hotel mit 43 Zimmern, Gastronomie und Mehrzwecksaal entstehen. Foto: wette So soll das Hotel in der Bittenbach einmal aussehen.
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wette - Früher gehörte das Landhaus Bittenbach zu den besseren Adressen der Region, heute verfällt es zunehmend. Das Gebäude an der B 62 zwischen Netphen und Dreis-Tiefenbach, in der bis Sommer des vergangenen Jahres die Schnitzelalm zu finden war, hat viele Pächter kommen und gehen sehen. „Die wollten alle das schnelle Geld machen, aber nichts investieren“, so Stefan Kebschull, Geschäftsführer des gleichnamigen Deuzer Planungsbüros. An den Glanz vergangener Zeiten erinnert deshalb nur noch wenig. Doch das könnte sich schon bald ändern.

Seit Anfang Dezember nämlich ist Bekim Feyza, der Inhaber des Restaurants Altes Zeughaus in der Siegener Oberstadt, offiziell der neue Besitzer der Immobilie. Und der hat Großes vor. Er möchte an Ort und Stelle ein Hotel mit Gastronomie und Mehrzwecksaal errichten und betreiben. Das Hotel soll 43 Doppelzimmer umfassen. Die Gastronomie soll ohne Ruhetag betrieben werden und ein Speisenangebot regionaler Lieferanten beinhalten. Der 500 Quadratmeter große Mehrzwecksaal soll bis zu 250 Menschen Platz bieten. „Schulungen können dort stattfinden, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten.“ Der neue Eigentümer, der rund 3 Mill. Euro investieren möchte, ist jedenfalls überzeugt, dass sich diese Investition auch lohnen wird. Denn Anlagen, in denen Veranstaltungen stattfinden können und in denen gleichzeitig gut gegessen und geschlafen werden kann, gebe es in der Region nicht viele. Zudem wisse er von einigen Netphener Unternehmern, dass diesbezüglich auch Bedarf bestehe. Und die Lage dafür sei einfach ideal.

Um das Projekt allerdings umzusetzen, wären ein kompletter Abriss des bestehenden Gebäudes und ein Neubau vonnöten. Die Stadt Netphen müsste die planungsrechtlichen Voraussetzungen mittels eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans schaffen, was am kommenden Montag, 23. Januar, im Stadtentwicklungsausschuss und am Donnerstag, 2. Februar, im Stadtrat geschehen soll.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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