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Wenig Buchungen, Kritik an Kapazitätsgrenze
Hotels empfangen wieder Touristen

Petra Rutenkolk freut sich darüber, dass nicht nur Geschäftskunden, sondern Touristen wieder einen Schlüssel für ein Zimmer im Hotel Snorrenburg überreichen darf.
  • Petra Rutenkolk freut sich darüber, dass nicht nur Geschäftskunden, sondern Touristen wieder einen Schlüssel für ein Zimmer im Hotel Snorrenburg überreichen darf.
  • Foto: kay
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sp Geisweid/Burbach/Bad Berleburg. Hotels in Siegen-Wittgenstein sind aufgrund des gesunkenen Inzidenzwertes seit Sonntag wieder für Touristen geöffnet – zwischen dem Wert von über 50 und unter 100 allerdings nur mit einer Kapazitätsgrenze von 60 Prozent. Fällt der Wert unter 50, wird diese aufgehoben. Ein negatives Testergebnis muss jedoch weiterhin von den Gästen vorgelegt werden.
Dass nicht nur für Geschäftsleute, sondern nun auch wieder für Touristen und andere Gäste geöffnet werden darf, freut die Hoteliers – die Buchungen schnellen dennoch nicht in die Höhe. Dominik Hübler, Hoteldirektor des Dorint Parkhotels Siegen in Geisweid, nennt dafür einen entscheidenden Grund: „Es ist ein bisschen schwierig im Moment, weil die Innengastronomie noch nicht aufmachen darf.

sp Geisweid/Burbach/Bad Berleburg. Hotels in Siegen-Wittgenstein sind aufgrund des gesunkenen Inzidenzwertes seit Sonntag wieder für Touristen geöffnet – zwischen dem Wert von über 50 und unter 100 allerdings nur mit einer Kapazitätsgrenze von 60 Prozent. Fällt der Wert unter 50, wird diese aufgehoben. Ein negatives Testergebnis muss jedoch weiterhin von den Gästen vorgelegt werden.
Dass nicht nur für Geschäftsleute, sondern nun auch wieder für Touristen und andere Gäste geöffnet werden darf, freut die Hoteliers – die Buchungen schnellen dennoch nicht in die Höhe. Dominik Hübler, Hoteldirektor des Dorint Parkhotels Siegen in Geisweid, nennt dafür einen entscheidenden Grund: „Es ist ein bisschen schwierig im Moment, weil die Innengastronomie noch nicht aufmachen darf.“

Schleppender Start

Kulinarisch sei das Angebot sehr eingeschränkt. Die Folge: Es kommt nur vereinzelt zu Buchungen. „Die Leute wollen dahin, wo sie was essen und erleben können.“ Das wechselhafte Wetter spielt den Hotels und Gastronomiebetrieben natürlich nicht in die Karten. Übernachtungen mit Frühstück könnten aber mit bestimmten Hygienemaßnahmen angeboten werden, so Hübler. Andreas Benkendorf, Geschäftsführer der „Alten Schule“ in Bad Berleburg, sagt, dass die Telefone zwar nach wie vor klingelten, aber nicht alle Gespräche endeten in einer Buchung.

„Die Menschen haben ganz ganz viele Fragen.“ Sie wollten beispielsweise wissen, ob sie die Möglichkeit haben, draußen zu essen. Sein Team bereite sich jetzt auf die Außengastronomie vor, denn die ersten Buchungen sein da, „langsam trudeln die ersten Privatgäste ein“. Kritik äußern die Hoteliers vor allem an der 60-Prozent-Kapazitätsgrenze.

Das ist was, das ich gar nicht verstehen kann.
- Petra Rutenkolk, Leiterin Hotel Snorrenburg, zur Maximalauslastung von 60 Prozent

„Das ist was, das ich gar nicht verstehen kann“, sagt Petra Rutenkolk, Leiterin des Hotels Snorrenburg in Burbach – hier sind am Montagmorgen die ersten Buchungen für Übernachtungen mit privaten Zwecken eingegangen und die Anfragen haben zugenommen. Rutenkolk kritisiert, dass es bei den Geschäftsreisenden keine Begrenzungen gegeben habe, jetzt kämen Touristen dazu und es dürften nicht mehr alle Zimmer belegt werden.

Flächendeckend statt punktuell öffnen

„Das macht wirtschaftlich keinen Sinn“, sagt auch Dominik Hübler zu den 60 Prozent. Die Gäste würden sich im Hotel kaum begegnen, die Zimmer seien geschlossene Räume, die gereinigt und mit speziellen Geräten desinfiziert würden, für den Fahrstuhl und andere Räume gebe es Regeln, die Abstand ermöglichten.

Wenig Verständnis kann der Direktor des Dorint-Hotels dafür aufbringen, dass jetzt punktuell, beispielsweise in Schleswig-Holstein, geöffnet wird, und der Andrang dort so groß sei. Er plädiert für ein flächendeckendes Öffnen, damit sich die Gäste verteilen können. Auch Andreas Benkendorf sagt deutlich: „Natürlich hätten wir gerne alle Zimmer belegt.“ Aber grundsätzlich sei er froh, dass es langsam weitergeht.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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