HTS-Süd: Alle warten auf Startsignal aus Berlin

mir Siegen. Der Weiterbau der HTS zwischen Eiserfeld und Niederschelderhütte könnte theoretisch beginnen, die letzte Klage ist vom Tisch (die SZ berichtete). Praktisch sieht die Sache so aus: „Es ist alles eine Frage der Finanzierung. Wir sind in der Lage, bald zu bauen“, kommentierte Ludger Siebert als Leiter des Siegener Landesbetriebs Straßen NRW.

Die Federführung in Sachen Finanzierung liege beim Bundesverkehrsministerium. Erst einmal müsse der Haushaltsplan des Bundes für 2010 verabschiedet werden, das werde Mitte April der Fall sein. Dann erst lasse sich sagen, ob und wann das Siegerländer Projekt begonnen werden könne. Durch den erzielten Vergleich mit dem letzten Kläger liege jetzt Baurecht vor. Speziell in Nordrhein-Westfalen gebe es, so Siebert, „nicht so viele Projekte mit Baurecht“. Der Landesbetrieb Straßen NRW hoffe auf eine „baldige Finanzierung“, der Zeitraum sei nicht „mit Jahren zu benennen“. Im Bundesrahmenplan sei der Bedarf für das Projekt HTS-Süd als notwendig anerkannt. Ludger Siebert: „Wir wären in kurzer Zeit startfähig. Sagen wir innerhalb von zwei Monaten.“

Rund 70 Mill. Euro betragen die reinen Baukosten, inclusive Grunderwerb werden 80 Mill. Euro an Kosten auflaufen. Darin enthalten sind auf dem Streckenabschnitt zwischen Eiserfeld und Niederschelderhütte sieben Brücken, zehn Stützwände und ein Tunnel.

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