Hut ab vor der Meisterleistung!

 Der Gesangverein Balde-Melbach feierte am Dienstagabend den Gewinn des zweiten Meisterchortitels nach der Premiere im Jahr 2009. In Arnsberg hatten die Sängerinnen und Sänger die Jury überzeugt. Foto: Björn Weyand
  • Der Gesangverein Balde-Melbach feierte am Dienstagabend den Gewinn des zweiten Meisterchortitels nach der Premiere im Jahr 2009. In Arnsberg hatten die Sängerinnen und Sänger die Jury überzeugt. Foto: Björn Weyand
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bw - Ein echtes Mitglied des Meisterchores Balde-Melbach ist dieser Tage unschwer zu erkennen, sind die Sängerinnen und Sänger doch gut „behutet“. So wird die Kopfbedeckung zum Symbolbild für einen Erfolg, den selbst die 1. Vorsitzende Carolien Treude nicht mehr für möglich gehalten hatte, wie sie am Dienstagabend feststellte, als sich die aktiven Chormitglieder und einige Freunde des Gesangvereins Balde-Melbach in der alten Schule zur ausgelassenen Meisterfeier trafen.

Umso glücklicher war die 1. Vorsitzende über den Erfolg des zweiten Meisterchortitels nach 2009, den der Gemischte Chor am Sonntag in Arnsberg ersungen hatte: „Darauf bin ich ganz, ganz stolz!“ Dabei hätten am Schluss der harten Vorbereitungszeit durchaus die Nerven mal blank gelegen – auch bei ihr selbst, wie sie gestand. Daher bedankte sie sich bei allen 35 aktiven Sängerinnen und Sängern, gerade bei den jüngeren unter ihnen.

Natürlich ging ein dickes Dankeschön an Chorleiterin Christine Uhl, die auch an die Schwierigkeiten im Vorfeld erinnerte: „Es war nicht so einfach. Wir hatten viele Ausfälle und einige Rückschläge.“ Aber der Chor habe es letztlich bestens auf die Bühne gebracht. Und die Ergebnisse waren sehr positiv. Für die Darbietung der beiden Stücke „Im Eschenhain“ sowie „Der 100. Psalm“ erhielt Balde-Melbach jeweils 21,0 Punkte und damit die Note „Sehr gut“. Jeweils mit „Gut“ benotete die Jury die Liedvorträge von „In einem kühlen Grunde“ (20,4 Punkte) sowie „Ave Maria op. 47,3“ (19,4 Punkte).

Besonders stolz war Christine Uhl darauf, dass der Chor den Erfolg ausschließlich mit eigenen Sängerinnen und Sängern gepackt habe. „Darauf können wir weiter aufbauen“, meinte die Chorleiterin. Darauf hofft auch Walter Schröter, Aufsichtsratsmitglied des Chor-Fanclubs mit dem sehr passenden Namen „Goldene Stimmgabel“. „Dass wir es ohne Gastsänger geschafft haben, verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, stellte Walter Schröter fest. Er empfahl auch einen Rentenvertrag für die Chorleiterin.

Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten auch der Schieß- und Schützenverein Leimstruth, der Turnverein Balde sowie der Männergesangverein Rückershausen. Und ebenfalls vor Ort war der Vorsitzende des Sängerkreises, Jürgen Saßmannshausen-Aderhold. Er erinnerte mit den Worten seines Vorgängers Fritz-Heinrich Hof: „Meisterchor werden ist ganz schwer, aber Meisterchor bleiben ist es noch viel mehr.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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