Ideale Ergänzung für Unterricht

 Lehrer Jörg Hochdörffer setzt täglich auf modernste Technik im Unterricht der Realschule: Der Einsatz neuer Medien wurde in den vergangenen Jahren auf dem Stöppel kontinuierlich ausgebaut. Foto: Martin Völkel
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vö - Schulleiter Manfred Müller wollte keinen falschen Eindruck entstehen lassen: „Natürlich schreiben unsere Schüler auch noch in Hefte, wir legen Wert auf eine grundlegende Schreibfähigkeit.“ Es gehe um einen vernünftigen Ausgleich. Einen Ausgleich zwischen Lernen mit Büchern und Arbeitsheften sowie dem Einsatz hochmoderner Technik, die an der Städtischen Realschule Bad Berleburg längst zum Schulalltag gehört. Und zwar von der fünften Klasse bis zur Jahrgangsstufe zehn.

Mittlerweile verfügt die Schule über drei Klassensätze mit modernen Tablets, die im Unterricht in nahezu allen Fächern zum Einsatz kommen. Selbst im Computerraum habe man sich für die Tablets – und gegen Standrechner – entschieden. Manfred Müller: „Es gab ganz sicher eine starke Entwicklung für Computerunterricht im Computerraum. Ich glaube aber, dass diese Zeit dem Ende zu geht. Wir möchten mehr Flexibilität.“ Die Tablets kämen in Deutsch und Mathematik ebenso zum regelmäßigen Einsatz wie in den Nebenfächern. Vor etwa sechs Jahren sei in der Lehrerkonferenz entschieden worden, die Infrastruktur für die neuen Medien auszubauen. Von Beginn an sei klar gewesen, dass dieser Weg einige Jahre dauern werde und man sich auch der Entwicklung anpassen müsse.

Er sei sehr dankbar dafür, so Manfred Müller, dass die Stadt Bad Berleburg als Schulträger diesen Weg mitgegangen sei. Nicht zu vergessen: Die Realschule hat über Förderer, Sponsoren und eigene Aktionen Gelder zusammengetragen, die gezielt investiert werden konnten. Jüngstes Beispiel: der Sponsorenlauf auf der Sportanlage am Stöppel. Schüler drehten eifrig ihre Runden und wurden für die sportliche Leistung von Geldgebern belohnt, die sie sich im Vorfeld selbst ausgesucht hatten. Unter dem Strich sei der stolze Betrag von 8000 Euro erlaufen worden, verriet Sportlehrer Jörg Hochdörffer, der die von der Schülervertretung (SV) initiierte Aktion begleitet hatte.

Die SV hatte vorab deutlich gemacht, dass der Erlös zum einen für das indische Patenkind der Realschule bestimmt sei, zum anderen für Projekte, auf die man sich noch festlegen wolle, und nicht zuletzt für die weitere Ausstattung der Schule mit modernen Medien. Denn hier sei, dies machte Manfred Müller im SZ-Gespräch deutlich, das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Aktuell sei ein neues Mathematik-Programm angeschafft worden, bei dem jeder Schüler mit einem eigenen Zugang sehr individuell arbeiten könne. Intensiv nachgedacht werde zudem über einen vierten Satz mit 25 Tablets, dies sei allerdings momenten noch Zukunftsmusik.

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