Ideen zum Gesamtkonzept bündeln

 Nach der Fällung der Bäume auf dem Goetheplatz geht die Neugestaltungsphase nun in die nächste Runde. Die Stadt will Bürger dabei innovativ beteiligen. Archivfoto: Timo Karl
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sz - Die Stadt Bad Berleburg geht neue Wege, um die Vitalisierung des Goetheplatzes im Detail zu planen. Alle Interessierten können weiterhin Anregungen und Hinweise geben, Ende März berät dann ein Bürgerrat mit Fachleuten und stellt die Ergebnisse anschließend vor. Bürgerinnen und Bürger sollen ganz aktiv in die Detailplanung für die Vitalisierung des Goetheplatzes eingebunden werden – das ist bereits in der Informationsveranstaltung und den Beratungen in den politischen Gremien Ende vergangenen Jahres festgehalten worden.

Zusammen mit der „Nonconform ideenwerkstatt“ wird eine konzentrierte Bürgerveranstaltung am 22. und 23. März durchgeführt. „Nonconform hat uns bereits bei der Umnutzung der Industriebrache Hartmann in Arfeld innovativ unterstützt und wir haben gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Bürgermeister Bernd Fuhrmann. Am Freitag, 22. März, findet um 19.30 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Aula des Johannes-Althusius-Gymnasiums statt, bei der jeder Bürger, der möchte, weitere Ideen einbringen kann, wie der Platz in Zukunft gestaltet werden könnte. Interessierte können ihre Hinweise auch vorab im Rathaus oder über die Internetseite der Stadt Bad Berleburg unter www.bad-berleburg.de abgeben.

Im Anschluss und am darauffolgenden Samstag beraten dann die externen Fachplaner gemeinsam mit einem sogenannten „Bürgerrat“ die eingegangenen Ideen und bringen eigene Vorstellungen mit ein, um die unterschiedlichen Interessen am Goetheplatz zu einem sinnvollen Gesamtkonzept zu bündeln. Grundlage und Rahmen der Detailplanungen sind die bisherigen Beschlüsse der Berleburger Stadtverordnetenversammlung mit der Rahmenplanung des Büros Pesch+Partner.

Die Besonderheit dieses einberufenen „Bürgerrats Goetheplatz“ mit insgesamt 16 Bürgerinnen und Bürgern ist, dass diese vom Büro Nonconform per Zufallsprinzip aus dem Melderegister ausgewählt werden – und zwar nach unterschiedlichen Gruppen (Alter, Geschlecht, Anteil Ortschaften, Anteil Neubürger). Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden in den kommenden Tagen persönlich angeschrieben und um Teilnahme gebeten.

Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass eine bunte Mischung aus Bürgerinnen und Bürgern der Stadt aus der Vogelperspektive die aktuelle Situation, Ideen und Geschichte des Platzes sinnvoll mit den Fachexperten diskutieren und Lösungsvorschläge unterbreiten kann. Das Büro Nonconform hat bereits Erfahrungen mit diesem Bürgerbeteiligungsformat, wobei Bad Berleburg in der hiesigen Region damit ein Vorreiter sein dürfte. Praxisbeispiele gibt es unter www.partizipation.at/buergerinnenrat.html.

Im Anschluss an die Planungen und Beratungen des Bürgerrats werden die Ergebnisse am Samstag, 23. März, um 18 Uhr ebenfalls in der Aula des Johannes-Althusius-Gymnasiums öffentlich allen Interessierten sowie den Vertretern von Rat und Verwaltung präsentiert. Anschließend besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Ergebnisse aus dem jeweiligen Blickwinkel zu bewerten. Weitere Informationen zum Ablauf werden vor der Veranstaltung bekanntgegeben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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