Im Frühjahr 2010 geht es los im „Oberen Leimbachtal“

mir Siegen. „Martinshardt“ und „Oberes Leimbachtal“, die beiden 16 Hektar großen Areale für Gewerbe und Industrie zwischen Stadion und Autobahn sollen die Stadt Siegen vor einem weiteren Abwandern von Firmen bewahren. Im März/April 2010 soll die Erschließung beginnen, erst will man aber die Laichzeit der dortigen Amphibienvorkommen abwarten.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Vor allem braucht die Stadt Siegen einen Satzungsbeschluss sowohl für das Gewerbegebiet Martinshardt als auch das Gewerbe- und Industriegebiet Oberes Leimbachtal. Der Bezirksausschuss Siegen-Mitte und der Stadtentwicklungsausschuss votierten gestern einstimmig für die Vorhaben, der Rat wird am 9. September entscheiden. Die EU-Ausschreibung des 12 Mill. Euro umfassenden Projekts benötigt weitere 100 Tage, hieß es gestern aus der Verwaltung.

Seit Jahren schon wird an beiden Gebieten gearbeitet. Zweimal führte die Stadt Siegen eine Offenlegung der Pläne durch. Alle eingegangenen Bedenken und Anregungen seien intensiv abgewogen worden, teils auch mit Gutachterhilfe. Außerdem habe eine Fachanwalt alles noch einmal geprüft. Bürgermeister Steffen Mues: „Wir wollten alles niet- und nagelfest haben.“ Einzig eine Anregung der Amphibienfreunde Leimbachtal steht den Angaben zufolge noch zur Abwägung an, soll aber zügig berücksichtigt werden, wie gestern verlautete.

Von den Fraktionen gab es angesichts der sehr detaillierten Vorlagen nur lobende Worte. Selbst die Bündnisgrünen betitelten die Gewerbegebietspläne angesichts der angestrebten Dachbegrünungen und des Parkdecks für Mitarbeiter mit der Vokabel „Vorbildcharakter“. Einzig die Idee eines Blockheizkraftwerkes, ehedem von CDU und Grünen gemeinsam vorgestellt, sei noch nicht in der Planung enthalten.

Etwaige Sorgen, die 16 Hektar Gewerbe- und Industriefläche könnten nicht voll werden, zerstreute Bürgermeister Steffen Mues: „Es gibt trotz der Wirtschaftskrise immer noch Nachfragen von Firmen, und zwar aus Siegen und von weit außerhalb. Die 16 Hektar reichen gerade für das Notwendigste, sie sind ein Tropfen auf den heißen Stein. An den anderen in Frage kommenden Flächen werden wir weiter mit Hochdruck arbeiten.“ Die Menschen in Eisern und Oberschelden/Seelbach werden es mit Interesse gelesen haben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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