Im März soll der Bagger anrollen

Stadtverwaltung präsentierte Anwohnern die Ausbaupläne für die Giersbergstraße

sob Siegen. Möglichst noch im März soll mit der lange geplanten Renovierung der Giersbergstraße begonnen werden. An Baulärm werden sich die Anwohner gewöhnen müssen, denn die Bagger werden für die verschiedenen Abschnitte nicht nur in diesem, sondern auch im kommenden Jahr anrollen. Wenn alles gut geht, wird der letzte Presslufthammer im Herbst 2004 von der Giersbergstraße verschwunden sein.

Rund 1,6 Mill. e wird das »face-lifting« der 1357 Meter langen Ausbaustrecke insgesamt kosten. Über einen entsprechenden Gesamtauftrag darf sich die Firma Otto Quast freuen. Deren Kolonnen nehmen sich nicht nur der Fahrbahn an, auch die Gehwege und die Bushaltestellen werden ein neues, behindertengerechtes Aussehen bekommen.

Behindertengerecht soll es auch an den Einmündungen zugehen, wo spezielle Orientierungshilfen für Sehbehinderte vorgesehen sind. Die Gehsteige, laut Stadtverwaltung derzeit überwiegend mit großen, aus den Fugen ragenden Platten für Fußgänger risikobehaftet, werden den Planungen zufolge kleinflächiger gepflastert. Glück für die Stadt – und auch für die Anwohner: Voruntersuchungen haben ergeben, dass der Unterbau-Schotter sowohl bei der Fahrbahn als auch bei den Gehwegen nicht erneuert werden muss.

Auch wenn man für den Schotter keinen »Schotter« hinblättern muss: Alles hat seinen Preis. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, müssen die Anlieger für die Fahrbahn keine Beiträge nach dem so ungeliebten Kommunal-Abgabengesetz zahlen. Bei den Bürgersteigen, bei einigen vorgesehenen Parkbuchten und bei der Entwässerung sind sie allerdings mit von der Partie. 359000 e hat der Kämmerer insgesamt an Anliegerbeiträgen einkalkuliert.

Sehr rege nutzten die Anwohner wohl auch deshalb gestern die Präsentation der Baumaßnahme in der Aula der Gesamtschule auf dem Giersberg. Dort stand ihnen ein ganzes Team von städtischen Mitarbeitern bis in den Abend hinein Rede und Antwort.

Wie Peter Koch, Gruppenleiter Straßen und Verkehr, beim SZ-Besuch freundlich erläuterte, werden insgesamt vier Bauabschnitte gebildet. Los geht’s an der Falkstraße bis kurz vor den Knoten Biedenkopfer Straße. Von dort aus reicht der zweite Bauabschnitt in diesem Jahr bis zum Batterieweg. Das hat seinen Sinn, denn der Schulbereich soll möglichst in den Sommerferien in Angriff genommen werden.

Im Frühjahr kommenden Jahres geht es dann weiter. Zunächst ist der Abschnitt Hohler Weg bis Wittgensteiner Straße dran. Der Rest vom Schützenfest, der Abschnitt Wittgensteiner Straße bis Falkstraße, kommt im Sommer/Herbst 2004 an die Reihe. Ach ja: Einen Kreisel soll es auch wieder geben, allerdings einen in Mini-Ausführung. Er soll an der Einmündung Batterieweg Fußgängern eine gefahrlosere Querung der Straße ermöglichen. Um allzu flotte Autofahrer zu bremsen, sind an verschiedenen Stellen der Fahrbahn, vor allem vor der Gefällstrecke, Verschwenkungen vorgesehen. Gefällt werden müssen im Zuge der Baumaßnahme vier oder fünf Bäume. Entsprechende Ersatzpflanzungen vor Ort wurden den Anwohnern zugesagt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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