Inklusive frühkindliche Bildung und Erziehung

Die Soz.-Päd. Birgit Papke (l.) und Stephanie Schür stellen die Tagung „Gleich – Verschieden – Inklusiv“ vor.  Foto: kk
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sz/kk Siegen. Alle Menschen sind verschieden. Das ist an sich nichts Neues. Dieser Fakt sollte aber bei Erziehung und Bildung bereits in ganz jungen Jahren berücksichtigt werden, meinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund um Prof. Dr. Maria Kron am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPD) der Universität Siegen. Wie es um Integration und Inklusion (Prozess mit dem Ziel, ein angemessenes Umfeld für alle Kinder zu gestalten.) der Drei- bis Sechsjährigen in Kindertageseinrichtungen verschiedener europäischer Länder bestellt ist, wollten die Forscher im Rahmen eines dreijährigen EU-Projektes herausfinden. Schwerpunkt des Projektes war die Frage, wie alle Kinder – auch solche mit Behinderung und/oder speziellem pädagogischen Förderbedarf – in gemeinsamen Bildungsräumen lernen können.

Das Projekt sieht seiner Vollendung entgegen. Zum Abschluss gibt es am 17. und 18. September im Audimax der Universität Siegen unter dem Titel „Gleich – Verschieden – Inklusiv“ eine internationale Tagung. Rund 150 Anmeldungen liegen bereits vor, berichten die Sozial-Pädagoginnen Birgit Papke und Stephanie Schür. Die Teilnehmer kommen aus der Region, aus NRW und von weiter her. Anmeldungen sind noch bis vor Tagungsbeginn möglich. Vertreten sind auch die insgesamt vier Partneruniversitäten aus Budapest, Paris, Västeras (Schweden) und Minho/Braga (Portugal).

Ein Projektteil bestand darin, sogenannte Best-Practise-Beispiele aus den fünf Ländern zu sammeln und als Handbuch zu veröffentlichen (die SZ berichtete). In dieser Arbeitshilfe, die voraussichtlich Ende 2009/Anfang 2010 erscheinen wird, werden sich Fachtexte zum Thema frühkindliche Bildung und Erziehung sowie Inklusion finden, aber auch Beobachtungen aus Kindertagesstätten in den am Projekt beteiligten Ländern.

Die Tagung beginnt am Donnerstag, 17. September, 9 Uhr. Prof. Dr. Maria Kron referiert ab 10.15 Uhr über „Gemeinsame Erziehung und Bildung von Kindern mit und Kindern ohne Behinderung – verschiedene Wege in Europa“. Ab 11.30 Uhr geht es um ausgewählte Aspekte früher inklusiver Erziehung und Bildung. Nach der Mittagspause werden Foren angeboten.

Am Freitag, 18. September, lautet ab 9.30 Uhr das Thema von Prof. Dr. Hans Weiß „Kinder in Armut – eine weitere Herausforderung inklusiver Bildung und Erziehung“. Um 11 Uhr geht es um „Dabei sein ist nicht alles. Wie inklusive pädagogische Praxis aussehen kann“. Prof. Ana Maria Serrano aus Portugal berichtet. Den Abschluss der Tagung bildet ab 11.45 Uhr eine Podiumsdiskussion „Inklusive Bildung und Erziehung – Hindernisse und Unterstützung im und für das Gemeinwesen“. Weitere Informationen gibt es unter http://www.eceis.uni im Netz.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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