Insolvenzverfahren ist eröffnet

 Für die Pflege LIFE GmbH in der Laaspher Schlossberg-Klinik wurde nun das Insolvenzverfahren eröffnet. Ungeachtet dessen will das Gesundheitszentrum Wittgenstein jedoch eine neue Pflegestation im Emmaburg-Hotel einrichten. Foto: Martin Völkel
  • Für die Pflege LIFE GmbH in der Laaspher Schlossberg-Klinik wurde nun das Insolvenzverfahren eröffnet. Ungeachtet dessen will das Gesundheitszentrum Wittgenstein jedoch eine neue Pflegestation im Emmaburg-Hotel einrichten. Foto: Martin Völkel
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bw - Das Amtsgericht Siegen hat das Insolvenzverfahren für die Pflege LIFE GmbH wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Zum Insolvenzverwalter ernannte das Siegener Gericht den Rechtsanwalt Dr. Jan Janßen, der auch aus Siegen kommt. Er war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Im Gespräch mit der Siegener Zeitung äußerte sich dafür allerdings das Sprachrohr des Gesundheitszentrums, Angela Crusius. Die Assistentin der Geschäftsführung stellte klar, dass die Bauplanungen für das neue Pflegeheim am Standort der Emmaburg weiterhin liefen. Soll heißen: Ungeachtet des nun laufenden Insolvenzverfahrens sind die Planungen für einen erneuten Betrieb einer Pflegestation unter dem Dach des Unternehmens nicht ad acta gelegt. Im Gegenteil: Aktuell, so Angela Crusius, stehe der Brandschutzsachverständige in einem engen Dialog mit dem zuständigen Fachservice für Brandschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein, damit das Brandschutzkonzept zusammen mit den bereits von der Heimaufsicht abgesegneten Bauzeichnungen zur Genehmigung bei der Bauaufsichtsbehörde eingereicht werden könne. Sobald die Baugenehmigung vorliege und die Baumaßnahmen starten können, will das Gesundheitszentrum Wittgenstein das auch bekannt geben. Wie die SZ schon berichtete, liegt dem Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine Zusage zum Betreiben einer Pflegeeinrichtung mit 55 Plätzen in Form einer Abstimmungserklärung vor.

Was aus der Bekanntmachung des Gerichtes deutlich wurde: In Siegen lag nicht nur ein Eigenantrag des Gesundheitszentrums für ein Insolvenzverfahren vor. Die Rede ist ebenfalls von einem bereits Mitte Juni eingegangenen Antrag einer Gläubigerin. Bleibt also die Frage, ob der Eigenantrag auch erfolgt sein könnte, da offenbar auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Insolvenzverschleppung drohte. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens haben Gläubiger des Unternehmens nun die Möglichkeit, ihre Forderungen bis zum 12. Dezember beim Insolvenzverwalter anzumelden.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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