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Einstige Eiserfelder Hütte
Investor möchte Gewerbe-Brache in Solarsiedlung verwandeln

An diesem Hang in Eiserfeld (grüne Markierung) könnte eine Solarsiedlung entstehen.

js Eiserfeld. Diese unscheinbare Brachfläche hat das Zeug, zum Vorzeigeprojekt zu werden – der ungenutzte Streifen Gewerbegebiet und Grünfläche am Hang zwischen Eiserntal- und Freiengründer Straße in Eiserfeld könnte sich schon bald in ein Symbol für nachhaltige Stadtentwicklung verwandeln.
Das zumindest verspricht sich die Siegener Stadtverwaltung von der Idee, mit der ein Investor an sie herangetreten ist – und für die sich nun auch die Vertreter der Kommunalpolitik erwärmen. Hier, auf diesem anspruchsvollen Nordhang, könnte eine Solarsiedlung entstehen, bei der mehr Energie erzeugt als verbraucht wird.
Solarsiedlung für Wohn- und Mischnutzung
Initiator ist die Firma DCH Solargiga, ein weltweit operierendes Photovoltaik- und LED-Unternehmen mit Sitz in Eiserfeld.

js Eiserfeld. Diese unscheinbare Brachfläche hat das Zeug, zum Vorzeigeprojekt zu werden – der ungenutzte Streifen Gewerbegebiet und Grünfläche am Hang zwischen Eiserntal- und Freiengründer Straße in Eiserfeld könnte sich schon bald in ein Symbol für nachhaltige Stadtentwicklung verwandeln.
Das zumindest verspricht sich die Siegener Stadtverwaltung von der Idee, mit der ein Investor an sie herangetreten ist – und für die sich nun auch die Vertreter der Kommunalpolitik erwärmen. Hier, auf diesem anspruchsvollen Nordhang, könnte eine Solarsiedlung entstehen, bei der mehr Energie erzeugt als verbraucht wird.

Solarsiedlung für Wohn- und Mischnutzung

Initiator ist die Firma DCH Solargiga, ein weltweit operierendes Photovoltaik- und LED-Unternehmen mit Sitz in Eiserfeld. Seit sieben Jahren liegt dieser eine Baugenehmigung für dieses 1,8 Hektar große Areal vor: für den Bau einer großen Dachkonstruktion mit Photovoltaikanlage. Inzwischen aber ist die Idee gereift, die Solarzellen nicht auf einer langen Halle zu montieren, sondern gleichzeitig eine Solarsiedlung mit Wohn- und Mischnutzung zu schaffen.
60 bis 80 Einheiten wären laut Vorhabenträger denkbar. Die Gebäude sollen allesamt mindestens den KfW-Effizienzhaus-Standard 55. PV-Anlagen, Speichersysteme, Erdwärmepumpen und ein Blockheizkraftwerk sind Teil der Planung. Überschüssige Energie soll aus der Siedlung ins öffentliche Netz eingespeist werden. 

Klares Signal der Politik an den Investor

Die beiden Siegener Ausschüsse für Bauen und Stadtentwicklung gaben jetzt grünes Licht für den von der Verwaltung vorgelegten Konzeptionsbeschluss – es handelt sich um eine frühe Verfahrensstufe, das zunächst ein klares Signal an den Investor senden soll, bevor es formal „zur Sache“ geht.
Um Planungsrecht herzustellen, gilt es noch einige Hürden zu nehmen. Um mögliche Altlasten auf dem Gelände muss sich der Eigentümer kümmern. Dieser hat bereits in Absprache mit der Unteren Bodenschutzbehörde unbelastetes Erdreich anschütten lassen. Auch die Anbindung an das Verkehrsnetz (in erster Linie an die Eiserntalstraße, möglicherweise aber auch an die Freiengründer Straße) muss nachgewiesen werden.
Die Stadt Siegen wiederum wird im Zuge des Genehmigungsverfahrens das bisher als Gewerbe- und Grünfläche ausgewiesene Areal umwidmen müssen. Dafür muss sie sich noch mit der Bezirksregierung auseinandersetzen, da die Krönchenstadt laut deren Berechnung einen Überhang an Wohnbauflächen von 24 Hektar hat. Um neue Wohngebiete auszuweisen, muss die Kommune wahrscheinlich an anderer Stelle den Rotstift ansetzen.
„Wir müssten nachjustieren“, erklärt Stadtbaurat Henrik Schumann mit Blick auf das vor zwei Jahren beschlossene Wohnbaulandkonzept . Dieses „visionäre“ Vorhaben in Eiserfeld sei es aus seiner Sicht aber durchaus wert.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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