Die aktuellen Corona-Werte
Inzidenz in Siegen-Wittgenstein sinkt erneut

In Deutschland steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder an – auf über 442.

sz Siegen/Olpe/Betzdorf. Die Corona-Lage am 3. Dezember: Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen, auch bei den bundesweiten Zahlen geht es am Freitag nach oben. In Siegen-Wittgenstein fällt der Wert, im Kreis Olpe steigt er leicht an. Ein Überblick über die aktuelle Lage.

In NRW ist die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, von 282,7 auf 288,1 gestiegen. Die Hospitalisierungsrate in Nordrhein-Westfalen liegt nach Angaben des Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) bei 4,11 (Donnerstag: 4,12), der Anteil der Corona-Patienten an den betreibbaren Intensivbetten in NRW beträgt dem LZG zufolge am Freitag 13,48 Prozent (Donnerstag: 13,26).

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Siegen-Wittgenstein liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Freitagmorgen bei 196,0. Am Donnerstag hatte der Wert bei 196,7 gelegen. Im Kreis Olpe steigt die Inzidenz im Vergleich zum Donnerstag von 203,2 auf jetzt 206,2. Für den Kreis Altenkirchen gibt das RKI einen Wert von 302,9 an.

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt wieder

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist derzeit kein einheitlicher Trend zu erkennen. Der Wert stieg nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor nun wieder an. Das RKI gibt den Wert am Freitagmorgen mit 442,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 439,2 gelegen, vor einer Woche bei 438,2 (Vormonat: 169,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von vier Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 76.414 Ansteckungen. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 390 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 357 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.051.560 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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