Aktuelle Corona-Zahlen des RKI
Inzidenz in Siegen-Wittgenstein sinkt leicht

Im Kreis Olpe schnellt die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe.

sz Siegen/Olpe/Betzdorf. Ganz leichte Entspannung in Siegen-Wittgenstein: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert am Dienstag bei 105,8, am Vortag wurde er noch mit 108,3 angegeben. Im Kreis Olpe dagegen liegt die Kennziffer, die die Corona-Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner angibt, jetzt bei 100,0 - ein rasanter Anstieg im Vergleich zum Montag (69,4). Auch im Kreis Altenkirchen geht es recht deutlich nach oben: Von 61,3 auf jetzt 72,2. 

Sieben-Tage-Inzidenz steigt bundesweit auf 58,0

Das Robert-Koch-Institut hat 5747 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 1835 mehr als am Dienstag vor einer Woche, als 3912 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 58,0 von 56,4 am Vortag. 42 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.022. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,87 Millionen Corona-Tests positiv aus.

Abkehr vom Inzidenzwert

Die Sieben-Tage-Inzidenz als Richtwert für Maßnahmen scheint allerdings ausgedient zu haben. Künftig sollen, wie berichtet, voraussichtlich keine Einschränkungen wegen Corona ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mehr greifen. Das Corona-Kabinett der Bundesregierung ist sich nach Medienberichten einig, die Infektions-Inzidenzwerte abzuschaffen. Man habe sich darauf verständigt, dass künftig neuer wesentlicher Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems sein soll, wie hoch die Hospitalisierung sei, hieß es in Regierungskreisen.

Die Zahlenwerte bei den Sieben-Tage-Inzidenzen wie 35, 50 oder 100, die bisher über Einschränkungen des öffentlichen Lebens bestimmten, sollen dagegen ganz wegfallen. Die Regierung wolle den Fraktionen eine Formulierungshilfe für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegen, sagten mehrere Insider. Damit ändert die Regierung ihre Corona-Politik der letzten Monate grundlegend. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte die geplante Abkehr von der Corona-Inzidenz als maßgeblichen Gradmesser für Einschränkungen in Deutschland. Er sagte in den Tagesthemen, niemand habe gesagt, dass die Inzidenz gar kein Maßstab mehr sein solle. "Was klar ist: Die 50er Inzidenz, wie sie aktuell im Gesetz steht, hat ausgedient."

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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