Events mit mehr als 500 Personen verboten
Jede Veranstaltung gehört auf den Prüfstand

In Zeiten des Coronavirus kommen alle Veranstaltungen in der Region auf den Prüfstand, für Events in der Siegerlandhalle gibt es eine Sonderregel - noch.
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  • Foto: SZ-Archiv
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ihm Siegen. Seit Mittwoch 18 Uhr ist die Zeit der Empfehlungen vorbei, jetzt gibt es Anordnungen. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen dürfen ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden. Das haben der Kreis und alle elf Städte und Gemeinden in Siegen-Wittgenstein Mittwochnachmittag beschlossen. Eine Ausnahme gilt nur für die Siegerlandhalle. Hier liegt die Obergrenze bei 800 Personen. Für alle anderen Veranstaltungen und Treffen – Jahreshauptversammlungen, private Feste, Vereinsfeiern, Konferenzen, Kultur-Events usw. – hat Landrat Andreas Müller auch im Namen aller Bürgermeister am Mittwochabend eine sehr deutliche Empfehlung ausgesprochen: „Ich bitte alle Veranstalter, grundsätzlich zu hinterfragen, ob der Termin unbedingt stattfinden muss.“ Sollte man diese Frage nicht eindeutig mit Ja beantworten können, sollte abgesagt werden, lautet die eindringliche Empfehlung. Man müsse angesichts der Dynamik der Corona-Situation verhindern, dass viele Menschen auf engem Raum zusammenkämen. Anordnung und Empfehlungen gelten zunächst bis Ostern.

Sonderregelung für die Siegerlandhalle

Für die Siegerlandhalle haben Kreis und Stadt eine Sonderregelung vereinbart. Bei der Halle gebe es, so Andreas Müller, allein wegen der Raumgröße die Möglichkeit, „auf Abstand“ zu bleiben". Die Belüftung sei gut, man könne die Menschen registrieren. All das mache das Risiko bei bis zu 800 Besuchern überschaubar. Ob die am Mittwoch genannte Höchstzahl von 800 Menschen in der Siegerlandhalle allerdings lange Bestand haben wird, ist fraglich – ebenso wie die Höchstgrenze von 500 für alle anderen Ereignisse. Müller sagte voraus, dass die erlaubten Maximalzahlen in den nächsten Tagen sinken werden.

Menschenansammlungen meiden

Nicht nur Veranstalter, sondern auch Bürger sollten ihre Verantwortung ernst nehmen, appellierte Thiemo Rosenthal, Leiter der sogenannten Ämterkonferenz, die im Prinzip so etwas wie ein Krisenstab ist. Jeder einzelne sollte Menschenansammlungen meiden. Das gilt vor allem für Ärzte, für Personal in der Pflege, bei der Feuerwehr oder beim Rettungsdienst. Denn diese Menschen werden dringend gebraucht. Der Landrat gab die Devise aus: „Zu Hause ist auch schön!“

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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