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Impfzentrum Eiserfeld steht
Jetzt fehlt nur noch der Impfstoff

Das Impfzentrum in Eiserfeld ist nach wenigen Arbeitstagen aus dem Boden gestampft worden. Noch gibt es keinen Starttermin für das Projekt. Es fehlt der Impfstoff.
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  • Das Impfzentrum in Eiserfeld ist nach wenigen Arbeitstagen aus dem Boden gestampft worden. Noch gibt es keinen Starttermin für das Projekt. Es fehlt der Impfstoff.
  • Foto: kalle
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

kalle Eiserfeld. Noch herrscht Ruhe im neuen Impfzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein an der Eiserfelder Straße. Die logistischen Herausforderungen, innerhalb von neun Tagen das Projekt aus dem Boden zu stampfen, sind nach „Siegerländer Art“ gestemmt worden. Das Zentrum steht. Es kann sich sehen lassen.
1500 Menschen täglichDoch so ruhig wie am Dienstag beim Präsentationstermin wird es bald nicht mehr sein, wenn der erste Impfstoff aus Düsseldorf angeliefert wird. Dann können täglich bis zu 1500 Menschen auf den sechs Impfstraßen behandelt werden. Die allgemeine Hoffnung ist, dem Corona-Virus endlich die Kraft zu nehmen. Gearbeitet wird in zwei Schichten von morgens 8 bis abends 20 Uhr. Rund 100 freiwillige medizinische Kräfte haben bisher ihre Bereitschaft erklärt, hier zu arbeiten.

kalle Eiserfeld. Noch herrscht Ruhe im neuen Impfzentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein an der Eiserfelder Straße. Die logistischen Herausforderungen, innerhalb von neun Tagen das Projekt aus dem Boden zu stampfen, sind nach „Siegerländer Art“ gestemmt worden. Das Zentrum steht. Es kann sich sehen lassen.

1500 Menschen täglich

Doch so ruhig wie am Dienstag beim Präsentationstermin wird es bald nicht mehr sein, wenn der erste Impfstoff aus Düsseldorf angeliefert wird. Dann können täglich bis zu 1500 Menschen auf den sechs Impfstraßen behandelt werden. Die allgemeine Hoffnung ist, dem Corona-Virus endlich die Kraft zu nehmen. Gearbeitet wird in zwei Schichten von morgens 8 bis abends 20 Uhr. Rund 100 freiwillige medizinische Kräfte haben bisher ihre Bereitschaft erklärt, hier zu arbeiten.
Damit man den umgebauten Baumarkt auch findet, wurde selbst die Bushaltestelle in „Siegboot-Impfzentrum Siegen-Wittgenstein“ umbenannt.

Erfahrung und Expertise

Landrat Andreas Müller, der mit seinen Mitarbeitern für den Kraftakt höchstes Lob verdient, sprach von zwei Standbeinen des Zentrums. Das eine werde durch den Kreis gebildet. Hier hat man mit Christine Domnik eine Frau gefunden, die nicht nur bei Kultur Pur gezeigt hat, wie man organisiert.
Das zweite Bein wird von der Kassenärztlichen Vereinigung verantwortet. Als medizinischer Chef konnte der langjährige Chefarzt des Kreisklinikums, Dr. Thomas Gehrke, gewonnen werden. Ein besonnener Mediziner mit viel Erfahrung.

Kassenärztliche Vereinigung vergibt Termine

Nach ersten Plänen muss man rund eine Stunde für den gesamten Ablauf einplanen. Der wird – vermutlich ab Anfang Januar – so aussehen: Die zu impfenden Personengruppen werden öffentlich mitgeteilt. Die Menschen dieser Gruppe können dann unter Tel. 116 117 Kontakt mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Dortmund aufnehmen. Die teilt per Telefon den Impftermin mit (Tag und ungefähre Uhrzeit). Wichtig ist, dass sonst niemand einen Impftermin vergeben kann. Direkte Anrufe im Impfzentrum, beim Kreis oder beim Hausarzt werden ins Leere laufen. Am Zentrum angekommen, werden vor dem Haupteingang vom Sicherheitspersonal Fieber gemessen und die Termin-Unterlagen kontrolliert. Dann geht es in den Flachbau zur Anmeldung. Hier erhält man die notwendigen Unterlagen und wird der richtigen Impfkabine zugewiesen.

Zweite Impfung muss sein

Der intime Impfakt wird dann in den Kabinen, sitzend oder liegend – ohne fremden Blickkontakt –, abgewickelt. Danach gibt es noch einen Aufenthaltsbereich, der zum Ruhezentrum umgebaut worden ist. Anschließend kann der Heimweg angetreten werden, bereits mit dem zweiten Impftermin in der Tasche. Ohne die zweite Impfung, so Dr. Gehrke, mache die erste Impfung keinen Sinn.
Lässt sich der medizinische Leiter auch impfen? Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Natürlich werde ich mich umgehend impfen lassen.“ Wann es denn letztlich losgeht, wird die SZ zeitnah berichten.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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