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Im Kreis Olpe Piks in Apotheken abholen
Jetzt gehen die Grippe-Impfstoffe raus

Die ersten Dosen Grippe-Impfstoff sind in der Apotheke von Cornelia Braach angekommen. Sie wurden und werden an die Hausarztpraxen weitergegeben.
  • Die ersten Dosen Grippe-Impfstoff sind in der Apotheke von Cornelia Braach angekommen. Sie wurden und werden an die Hausarztpraxen weitergegeben.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sp Weidenau/Niederdielfen/Olpe. Wenn das Stichwort „Impfen“ fällt, dann denken die meisten derzeit mit großer Wahrscheinlichkeit an die Spritze mit dem Schutz gegen Covid-19. Doch auch gegen andere Krankheiten ist der Piks weiterhin ein wichtiges Werkzeug. Immer näher rückt die kalte Jahreszeit und damit die Grippezeit. In diesen Tagen werden die Impfdosen über die Apotheken an die Arztpraxen verteilt. Die ersten Stimmen werden laut, dass frühzeitig für eine Impfung ein Termin ausgemacht werden sollte.
Dr. Joachim Motz aus Weidenau bleibt entspannt
„Ich bleibe da entspannt“, sagt Dr. Joachim Motz, Hausarzt aus Weidenau, gelassen. Der Impfstoff sei bestellt, er komme wahrscheinlich ab Mitte September.

sp Weidenau/Niederdielfen/Olpe. Wenn das Stichwort „Impfen“ fällt, dann denken die meisten derzeit mit großer Wahrscheinlichkeit an die Spritze mit dem Schutz gegen Covid-19. Doch auch gegen andere Krankheiten ist der Piks weiterhin ein wichtiges Werkzeug. Immer näher rückt die kalte Jahreszeit und damit die Grippezeit. In diesen Tagen werden die Impfdosen über die Apotheken an die Arztpraxen verteilt. Die ersten Stimmen werden laut, dass frühzeitig für eine Impfung ein Termin ausgemacht werden sollte.

Dr. Joachim Motz aus Weidenau bleibt entspannt

„Ich bleibe da entspannt“, sagt Dr. Joachim Motz, Hausarzt aus Weidenau, gelassen. Der Impfstoff sei bestellt, er komme wahrscheinlich ab Mitte September. „Die Leute brauchen bei uns dafür keine Termine, aber wir fangen erst immer im Oktober an“, sagt Motz. Die früheste Grippewelle, die er erlebt habe, habe im Dezember begonnen. „Ich impfe nicht zu früh, damit der Impfschutz dann nicht im März abklingt“, erklärt er.
Vergangenes Jahr hätten sich viele Patienten gegen die Grippe impfen lassen, weil dazu aufgefordert worden sei. Organisatorisch sei das nicht so aufwendig wie die Impfung gegen Corona. Und der Mediziner empfiehlt: Auch wenn Maske und Co. gegen eine Ansteckung mit Influenza schütze, eine Impfung gegen die Grippe sei sinnvoll, denn sie sei gefährlich.

Brücken-Apotheke Niederdielfen verteilt Grippe-Impfstoff an Arztpraxen

Die Brücken-Apotheke in Niederdielfen hat die ersten Dosen bereits erhalten und an die Hausarztpraxen verteilt. Dabei handele es sich um den Impfstoff, der für die breite Bevölkerung und für Risikogruppen vorgesehen sei, erklärt Cornelia Braach, Inhaberin der Apotheke. Neu hinzugekommen sei ein Hochdosis-Impfstoff für Ab-60-Jährige, der von der Ständigen Impfkommission empfohlen werde.
„Im Moment ist es mit den Corona-Impfstoffen etwas ruhiger geworden, die Grippe-Impfungen machen wir jedes Jahr. Das ist Routine“, erklärt Braach zum relativ geringen zusätzlichen Aufwand. Wie viel Impfstoff benötigt werde, das sei allerdings schwer kalkulierbar. „Noch ist das Interesse nicht so groß, ich denke, dass kommt noch, so ab Oktober, November.“ Sie empfiehlt, sich frühzeitig bei den Hausärzten zu melden. Impfungen gegen die Grippe kann Braach in ihrer Apotheke derzeit – wie alle in Siegen-Wittgenstein – nicht anbieten. Denn der Kreis ist nicht Teil eines Modellvorhabens des Apotheker-Verbands Westfalen-Lippe und der Apothekenkammer.

Im Kreis Olpe in Apotheken gegen die Influenza impfen lassen

Im Kreis Olpe hingegen soll eine Impfung gegen die Influenza ab diesem Herbst in Apotheken testweise möglich sein, allerdings nur für Versicherte der AOK Nordwest als Vertragspartner. Die Linden-Apotheke in Olpe möchte ihren Kunden eine Grippe-Impfung ermöglichen. Apotheker Julian Hübenthal: „Wir sind grundsätzlich mit dabei.“ Allerdings müssten bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, zum Beispiel muss ein Wartebereich für die Beobachtung der Patienten nach der Impfung vorgehalten werden. Wenn die Raumfrage geklärt sei, dann stehe der Teilnahme an dem Modellvorhaben nichts entgegen, erklärt Hübenthal. Die Impfungen dürfen dann nur von Apothekern durchgeführt werden, die eine spezielle Schulung absolviert haben.

Ziel sei es nicht, eine Konkurrenz zu den Praxen zu schaffen, sagt Hübenthal. „Es geht darum, das Angebot zu erweitern.“ Die Impfquote solle erhöht, die Hürden möglichst gering gehalten werden. Ob in Zukunft die Impfung in allen Apotheken angeboten werde, hänge beispielsweise davon ab, wie stark die Nachfrage sei. Die endgültige Entscheidung werde an anderer Stelle getroffen, so der Apotheker.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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