Jugendliche sprengten Schulparty

In Bad Laasphe musste die Polizei am späten Samstagabend bei einer Party in der Aula des Städtischen Gymnasiums eingreifen. Zu späterer Stunde hatten einige ungebetene Gäste die tatsächlichen Besucher beleidigt, provoziert und geschlagen. Symbolfoto: Archiv
  • In Bad Laasphe musste die Polizei am späten Samstagabend bei einer Party in der Aula des Städtischen Gymnasiums eingreifen. Zu späterer Stunde hatten einige ungebetene Gäste die tatsächlichen Besucher beleidigt, provoziert und geschlagen. Symbolfoto: Archiv
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sz/bw - Unschön endete am Samstagabend der Frühlingsball in der Aula des Städtischen Gymnasiums in Bad Laasphe – und auch vorzeitig, da einige ungebetene Gäste die Party im wahrsten Sinne des Wortes sprengten. Wie die Polizei mitteilte, mussten einige Beamte zu später Stunde anrücken, um den friedlichen Verlauf einer Party am Städtischen Gymnasium Bad Laasphe zu sichern.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich zuvor sechs polizeilich bekannte Jugendliche, die nicht der Schule angehören und auch nicht auf der Gästeliste standen, auf dem Schulgelände eingefunden und Partygäste beleidigt, provoziert und geschlagen. Die Polizeibeamten erteilten den ungebetenen Gästen einen Platzverweis und entschärften dadurch die Situation. Nach Angaben von Zeugen soll einer der randalierenden Jugendlichen besonders aggressiv gewesen sein. Der 19-Jährige aus Bad Laasphe soll unter anderem eine Bierflasche in die Menge geworfen und dadurch zwei Schülerinnen verletzt haben. Gegen den jungen Mann ermittelt nun die Kriminalpolizei laut Mitteilung wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Schulleiter Winfried Damm war zum Zeitpunkt der Vorfälle zwar nicht mehr bei der Schulveranstaltung. Aus einigen Gesprächen mit Zeugen wusste er aber im Gespräch mit der Siegener Zeitung zu berichten, dass nach dem Ende des Fußball-Pokalfinales die Jugendlichen, die auch in keinem Zusammenhang zu der Schule stünden, an der Aula aufgelaufen seien – wohl, um noch etwas zu erleben. Dazu komme es immer mehr, seitdem in Bad Laasphe die Diskothek „Connection“ geschlossen habe, betonte Winfried Damm. Nun ziehe es Jugendliche dorthin, wo andere bereits feierten. Es sei, so Damm weiter, schnell zu einer Konfrontation gekommen – mit dem bereits beschriebenen Verlauf.

Der Vorfall zog Konsequenzen nach sich. Zum einen wurde der Frühlingsball früher als geplant beendet, nämlich schon vor Mitternacht. Normalerweise ist bei Schulveranstaltungen das Ende für 1 Uhr angesetzt. Zum anderen erteilte Winfried Damm einem der jungen Randalierer am Montag noch ein Hausverbot. Die Polizei habe ihm dazu geraten. Wenn diese Person zukünftig auch nur bei einer Schulveranstaltung am Städtischen Gymnasium auftauche, könne die Schule direkt Anzeige erstatten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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