Kaan stürzt auf Rang 2 ab

Dieser Kopfball von Michel Alfes (links) verpasst nur knapp das Hattinger Tor. Am Ende mussten sich die Westfalenliga-Fußballer der SpVg Olpe mit einem 3:3-Unentschieden zufrieden geben. Foto: leem
  • Dieser Kopfball von Michel Alfes (links) verpasst nur knapp das Hattinger Tor. Am Ende mussten sich die Westfalenliga-Fußballer der SpVg Olpe mit einem 3:3-Unentschieden zufrieden geben. Foto: leem
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„Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben gegen Iserlohn machen und auf Schützenhilfe hoffen“, meinte FC-Coach Thorsten Nehrbauer. An ein wohl anstehendes Entscheidungsspiel um den Aufstieg zwischen den beiden Westfalenliga-Vizemeistern wollte Nehrbauer noch nicht denken: „Ich mache mir jetzt keine Gedanken darüber. Wir warten ab, bis es soweit ist.“ Am letzten Spieltag trifft man nun mit Iserlohn auf den Vierten der Tabelle, der neue Spitzenreiter Brünninghausen empfängt zeitgleich den Dritten Westfalia Herne.

Der Saisonabschluss vor eigener Kulisse endete mit einem glücklichen Punktgewinn. Im letzten Heimspiel rettete die SpVg Olpe mit dem 3:3 (1:0)-Unentschieden gegen Hedefspor Hattingen zwar seine Serie von nunmehr vier ungeschlagenen Spielen in Folge, doch mit Ruhm bekleckerte sich der Aufsteiger nicht. Im Gegenteil: 128 Zuschauer mussten die schlechteste Leistung des aktuellen Spieljahres ertragen. Statt roter Asche wie im Hinspiel gab es diesmal ein sattes Grün. Auf dem gepflegten Naturrasen des Kreuzberg-Stadions blieben die Kreisstädter ihrer Maxime treu: Keine Geschenke verteilen, obwohl die Klasse seit längerer Zeit gesichert ist und die Konzentration schneller als gewöhnlich nachlassen könnte. Doch die Kreisstädter taten sich sehr schwer. So war es nicht verwunderlich, dass Tore von David Ohm (35. und 90.), sowie von Philipp Bredebach, der einen an Marius Reiher verursachten Foulelfmeter verwandelte (85.), nicht zum Sieg reichten.

Der  TuS Erndtebrück 2. steht nach der klaren 0:5 (0:2)-Auswärtspleite bei Mengede 08/20 jetzt auch rechnerisch als Absteiger in die Landesliga fest. Die laut TuS-Coach Michael Müller „auch in dieser Höhe völlig verdiente“ Niederlage im Ruhrgebiet schossen der Dreifach-Torschütze Robin Dieckmann (16./25./69.), Moussa Fall (49.) und Robin Schultze (83.) heraus. „Nach dem 0:1 hatten wir keinerlei Zugriff mehr, da kam dann auch kein Aufbäumen der Mannschaft mehr“ resümierte Müller. Die sportlich praktisch bedeutungslose Partie wurde zudem von der mutmaßlich schweren Verletzung von TuS-Allrounder Benjamin Thorbeck überschattet, der ohne Fremdeinwirkung eines Gegenspielers im Rasen hängen blieb und sich das Knie verdrehte. „Das sah ganz böse aus. Benny schrie sofort auf und berichtete, dass das Knie kurz ,rausgesprungen’ sei. Er ist jetzt im Krankenhaus und wir hoffen natürlich alle, dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimm ist“, berichtete Müller.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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