Kapazität wird weiter gesteigert

 Eine beispielhafte Aktion: Zum islamischen Opferfest verteilte die Familie Arslan aus Bad Laasphe mit einigen weiteren Helfern an viele Menschen aus der Notunterkunft eine leckere Mahlzeit. Die Aktion zeigt: Die Hilfe in Bad Laasphe ist vielfältig. Foto: privat
  • Eine beispielhafte Aktion: Zum islamischen Opferfest verteilte die Familie Arslan aus Bad Laasphe mit einigen weiteren Helfern an viele Menschen aus der Notunterkunft eine leckere Mahlzeit. Die Aktion zeigt: Die Hilfe in Bad Laasphe ist vielfältig. Foto: privat
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bw - In Bad Laasphe ist seit der Ankündigung, dass die Schlossbergklinik zu einer Notunterkunft wird, eine Menge bewegt worden – haupt- und ehrenamtlich. Um die Koordinierung jener bürgerschaftlichen Bemühungen sollen sich einige Ansprechpartner kümmern. Das war das Ergebnis des Runden Tisches, an dem sich erstmals auch in Bad Laasphe die hauptamtlich und ehrenamtlich engagierten Beteiligten trafen. Diese Zusammenkunft gibt es in Bad Berleburg ja schon seit längerer Zeit. „Es war ein erster allgemeiner Erfahrungsaustausch“, berichtete Rainer Schmalz, der als Dezernent für die Stadtverwaltung das Thema „beackert“. Die Vertreter des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, der die Notunterkunft inzwischen betreibt, erläuterten am Runden Tisch die gegenwärtige Flüchtlingssituation.

Die spitzt sich weiterhin zu. Am Montag hatte die Kreisverwaltung mitgeteilt, dass die Kapazität der Notunterkunft in Bad Laasphe weiter erhöht wird. 350 zusätzliche Flüchtlinge werden aufgenommen, davon 200 in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Burbach sowie 150 in der Notunterkunft in Bad Laasphe. Damit wird die Aufnahmekapazität in der Schlossbergklinik schon jetzt von derzeit festgesetzten 350 Personen auf 500 Personen aufgestockt. Am Montag lag die Zahl der hier untergebrachten Personen noch bei knapp 220. Dezernent Rainer Schmalz berichtete im SZ-Gespräch, dass für kommende Woche weitere rund 150 Menschen in Bad Laasphe erwartet werden. Im kommenden Jahr wird wohl aus der Notunterkunft eine Zentrale Unterbringungseinrichtung. Kurzfristig sollen in der früheren Klinik bauliche Veränderungen vorgenommen werden, um die Kapazität erhöhen zu können. Für eine Notunterkunft gelten da übrigens niedrigere Standards als für eine Zentrale Unterbringungseinrichtung, wie die SZ auf Anfrage von Torsten Manges, Pressesprecher des Kreises, erfuhr.

Die Entwicklung zeigt: Auch in Zukunft wird neben dem hauptamtlichen auch das ehrenamtliche Engagement stark gefragt sein, um Integration zu fördern. Ideen sollen am Runden Tisch gesammelt werden, wie Rainer Schmalz sagte: „Jeder, der eine Idee hat, kann sich einbringen.“ Als Koordinatoren fungieren Harald Hagedorn, Tel. (0171) 3452531, Alexander Rothenpieler, Tel. (02774) 9188059, sowie Einrichtungsleiterin Mireille Samaras. Der Runde Tisch solle alle vier Wochen tagen, der nächste Termin ist für Dienstag, 20. Oktober, angesetzt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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