Kaserne hofft auf die Erstürmung

 Die Oberstleutnante Lars Gehlhaar (links im Bild) und Lars Hoffmann freuen sich auf den Tag der offenen Tür. Hinter ihnen zu sehen ist das inzwischen im Eingangsbereich der Hachenberg-Kaserne aufgestellte alte Radar vom Ebschloh. Foto: Nicole Klappert
  • Die Oberstleutnante Lars Gehlhaar (links im Bild) und Lars Hoffmann freuen sich auf den Tag der offenen Tür. Hinter ihnen zu sehen ist das inzwischen im Eingangsbereich der Hachenberg-Kaserne aufgestellte alte Radar vom Ebschloh. Foto: Nicole Klappert
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nik - Zum ersten Mal seit zehn Jahren öffnen sich am Samstag, 27. Juni, die Schranken zur Hachenberg-Kaserne Erndtebrück für die Allgemeinheit. Somit veranstaltet der Luftwaffen-Standort in Wittgenstein ein bisschen seinen eigenen „Tag der Bundeswehr“, der eigentlich bundesweit bereits am 13. Juni stattfand, in Wittgenstein aber mit dem Stünzel-Fest kollidierte. Wer sich also immer schon gefragt hat, was die rund 1000 Menschen, die auf dem Hachenberg leben und arbeiten, da eigentlich so machen, hat jetzt seine Chance: Am Samstag sind die Tore von 11 bis 18 Uhr weit geöffnet.

Das Programm ist, kurz gesagt, sehr vielfältig, bindet nicht nur standorteigene Dienststellen der Bundeswehr mit ein, sondern auch externe Verbände – und dann natürlich auch Erndtebrücker Vereine, denn: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist generell gut“, unterstrich der Standortälteste Oberstleutnant Lars Hoffmann im Pressegespräch. Klinken putzen musste das Organisationsteam um Oberstleutnant Lars Gehlhaar jedenfalls nicht im Ort, um Karnevalisten, Feuerwehr und Co. zur Teilnahme zu bewegen.

Eröffnet wird das Fest von Oberstleutnant Hoffmann, gemeinsam mit Bürgermeister Karl Ludwig Völkel um 12.45 Uhr. Danach gehört der mit allem technischen Schnickschnack versehene Bühnentruck u. a. dem Tambourcorps des TuS Erndtebrück, dem Erndtebrücker Carnevals-Club und der Taekwondo-Abteilung des TuS. Es wird eine Kinderdisco mit DJ geben, Nachwuchskicker können sich im Soccer-Court austoben oder auf die Torwand zielen. Die Arbeiterwohlfahrt betreut zusammen mit der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung aus Fritzlar den Spieletruck. Das Gelände ist unterteilt in die „grüne“ und die „rote“ Zone, wobei sich die Besucher im grünen Bereich ganz ungehindert umschauen dürfen, während der rote nur unter Begleitung zugänglich ist.

Weil bei alledem nicht auch noch Raum für Parkplätze auf dem Kasernengelände ist, empfiehlt der Gastgeber die Anreise per Zug, zwischen Bahnhof und Kaserne verkehrt ein Shuttle-Service. Für Gäste aus dem Siegerland wird bei den Erndtebrücker Eisenwerken und der Firma Birkelbach ein P+R-Parkplatz reserviert, auch hier pendelt ein Bus. Parkplätze gibt es außerdem auf ausgeschilderten Wiesen unterhalb der Kaserne, bei den Haupt- und Realschulen, am Hallenbad und an der Dreifachturnhalle.

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