Kaserne veranstaltete Zukunftstag

 Oberfeldwebel Selvia Sadiku (r.) und Oberstabsfeldwebel Peter Hanke (l.) begrüßten dieser Tage gut 40 Mädchen und Jungen aus dem Siegerland und Wittgenstein sowie dem benachbarten Hessen im Rahmen des bundesweiten Zukunftstages (Girls’ Day bzw. Boys’ Day) am Luftwaffenstandort Erndtebrück. Foto: Bundeswehr
  • Oberfeldwebel Selvia Sadiku (r.) und Oberstabsfeldwebel Peter Hanke (l.) begrüßten dieser Tage gut 40 Mädchen und Jungen aus dem Siegerland und Wittgenstein sowie dem benachbarten Hessen im Rahmen des bundesweiten Zukunftstages (Girls’ Day bzw. Boys’ Day) am Luftwaffenstandort Erndtebrück. Foto: Bundeswehr
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sz - „Ich fasse die Bundeswehr als möglichen späteren Arbeitgeber ins Auge und will meinen Erfahrungsschatz heute erweitern“, freute sich Sophia Wydra aus Bad Laasphe auf den informativen Tag am Luftwaffenstandort Erndtebrück. Gut 40 Mädchen und Jungen aus dem Siegerland und Wittgenstein sowie aus dem benachbarten Bundesland Hessen, ließen es sich nicht nehmen und warfen im Rahmen des bundesweiten Zukunftstages – also Girls’ Day bzw. Boys’ Day – einen gründlichen Blick auf die Luftraumüberwachung in Erndtebrück.

Im Einsatzführungsbereich 2 gewannen sie über den Tag recht deutliche Einblicke in die vielen Berufsbilder und Aufgaben der Dienststelle. „Das ist ja alles echt spannend hier“, staunten die jungen Besucher in der Folge nicht schlecht. Kein Wunder, im Mittelpunkt des Programms stand neben dem neuen Großraumradargerät vom Typ Groundmaster 406 Fixed auch eine der modernen Simulationsanlagen, in der Teile der Lizenzausbildung künftiger Einsatzführungsoffiziere stattfindet. „Das hatte ich mir aber echt nicht so schwierig vorgestellt“, meinte David Georg, als er im Simulator mal selbst ausprobieren durfte. Wie in einer Radarflugmelde- und Leitzentrale, einem in Einsatzsprache sogenannten „Control and Reporting Center“, kann man simuliert Flugzeuge durch den Luftraum führen. Es ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die der Einsatzführungsbereich 2, im Dauereinsatz – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – übers Jahr.

„Ich hätte nicht geglaubt, dass man von hier mit dem Radar sogar bis zur Nordsee und den Alpen sehen kann“, war Kira Hillesheim von der enormen Reichweite des Radargerätes erstaunt. Auch das Thema Auslandseinsätze interessierte alle Jugendlichen und selbstverständlich durfte dieses Thema auch in Erndtebrück nicht fehlen. Stabsfeldwebel Klaus Binner war selbst schon mehrfach im Einsatz und erzählte sehr anschaulich von seinen ganz persönlichen Erfahrungen. Für Katharina Seibel war das „sehr interessant und ganz sicher ein Highlight des Tages, denn ich hatte das Gefühl, dass hier ehrlich über die Erfahrungen im Einsatz berichtet wurde“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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