Kasper, Hexe, Engel und Nikolaus

 Der Diedenshäuser Weihnachtsmarkt verbreitet eine besondere Atmosphäre. Da kann es kaum überraschen, dass die Besucher in Scharen in den Ortskern des früheren Bundesgolddorfes strömen. Foto: cm
  • Der Diedenshäuser Weihnachtsmarkt verbreitet eine besondere Atmosphäre. Da kann es kaum überraschen, dass die Besucher in Scharen in den Ortskern des früheren Bundesgolddorfes strömen. Foto: cm
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cm - Anziehende Düfte und gemütliche Stimmung rund um den wunderschön geschmückten Ortskern mit seinen Fachwerkfassaden: Zum 21. Mal öffnete der Weihnachtsmarkt in Diedenshausen am Samstag seine Tore. Seit mehreren Tagen schon hatten die Diedenshäuser Dorfbewohner Hütten, Stände und Scheunen tatkräftig hergerichtet und verwandelten die Dorfmitte in ein hübsches Weihnachtsdorf.

Am Samstag konnten dann die rund 30 Stände von zahlreichen Besuchern bewundert werden. Mit Schmuck, Weihnachtsdekoration, Hand- und Bastelarbeiten sowie weiteren Angeboten fand man alles, was das Weihnachtsherz begehrt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Reibekuchen, selbstgebackene Weihnachtsplätzchen, Waffeln und Eierkuchen versorgten die zahlreichen Besucher, die traditionell auch aus der weiteren Umgebung angereist waren.

Das Team des AWo-Kindergartens Diedenshausen verkaufte einmal mehr Kaffee und Kuchen in der alten Schule. Gleich nebenan hatte das Heimatmuseum mit der Ausstellung über alte Küchengeräte geöffnet. Die Evangelische Kirchengemeinde lud zu einer kleinen Vorlesung in die Diedenshäuser Kirche ein. Für die kleineren Gäste war der Kasper traditionell in „Hanses Saal“ im Einsatz und erzählte den Kindern lustige Geschichten. Wer einmal Lust auf einen kleinen winterlichen Ritt bekommen hatte, konnte sich auf dem Rücken der Pferde des Westernstalls Diedenshausen durch die Winterluft tragen lassen. Eine alte Hexe las spannende Geschichten in ihrem Hexenhaus aus einem dicken Märchenbuch vor. Zwei kleine Hilfsengel sammelten fleißig die Wunschzettel der Kinder ein, damit auch jedes Geschenk pünktlich an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen kann.

Als es begann, dunkel zu werden, erschien der Nikolaus mit seinem Gehilfen Knecht Ruprecht und überreichte den Kindern eine kleine Überraschung. Am Abend wurde es dann für die älteren Marktbesucher gemütlich. Sie konnten sich bei einem heißen Glühwein, Loipenteufel, Punsch, Met oder Rewwel aufwärmen. Für musikalische Weihnachtsbeiträge sorgte zwischendurch immer wieder der Posaunenchor Wunderthausen. Auch in diesem Jahr wurde ein Pendelbusverkehr angeboten und stieß auf rege Nachfrage. Die Busse fuhren in diesem Jahr über Bad Berleburg, Wemlighausen, Wunderthausen, Hallenberg, Züschen, Bromskirchen, Alertshausen und Elsoff.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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