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Uni kommt in die Stadt
Katharina Krause über die Universitätsstadt Marburg

Uni-Präsidentin Katharina Krause.
  • Uni-Präsidentin Katharina Krause.
  • Foto: Rolf K. Wegst
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js Marburg. Philipps-Universität und Stadt Marburg sind eng miteinander verwoben. Hier ist die in Siegen noch relativ junge Bezeichnung Universitätsstadt Tradition und gelebte Praxis. Das zeigt sich laut Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Krause nicht nur an den 120 über die Stadt verteilten Universitätsgebäuden, sondern auch an vielen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit zugänglich seien, z. B. das Kunstmuseum und die botanischen Gärten. Zudem gebe es zahlreiche Kooperationen – beispielsweise den renommierten Marburger Kamerapreis, ein nunmehr 20 Jahre altes „Kind“ der Medienwissenschaften.

js Marburg. Philipps-Universität und Stadt Marburg sind eng miteinander verwoben. Hier ist die in Siegen noch relativ junge Bezeichnung Universitätsstadt Tradition und gelebte Praxis. Das zeigt sich laut Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Krause nicht nur an den 120 über die Stadt verteilten Universitätsgebäuden, sondern auch an vielen Einrichtungen, die der Öffentlichkeit zugänglich seien, z. B. das Kunstmuseum und die botanischen Gärten. Zudem gebe es zahlreiche Kooperationen – beispielsweise den renommierten Marburger Kamerapreis, ein nunmehr 20 Jahre altes „Kind“ der Medienwissenschaften.

Bauliche Verbindung von Uni und Stadt

Die 61-jährige Universitätpräsidentin, von Haus aus Kunsthistorikerin und seit Februar 2010 im Amt, sieht in der aktuellen baulichen Entwicklung eine Chance. Anders als in den 60er- und 70er-Jahren, als durch Neubauten außerhalb auf massiv steigende Studentenzahlen reagiert wurde, habe es in den vergangenen Jahren eine Bewegung zurück in die Stadt gegeben – weil freigewordene Klinikgebäude nach dem Umzug der Uniklinik in die Lahnberge saniert und umgebaut werden konnten. „Bewusst setzt die Universität auch baulich auf die Verbindung zur Stadt und hat deshalb auch die neue Universitätsbibliothek im Zentrum gebaut.“ Der Ausbau des 12 Hektar großen City-Campus Firmanei der parallele Ausbau des Campus Lahnberge sind zentrale Millionenprojekte des hessischen Förderprogramms „Heureka“.

Wenn die Uni in der Stadt ist

Uni Marburg als herausragender Wirtschaftsfaktor

Ausschlaggebend für Wissenschaftler, an eine bestimmte Universität zu gehen, sind laut Katharina Krause in erster Linie die Forschungsmöglichkeiten und die Chancen, interessierte Studierende und Promovierende zu treffen. „Marburg punktet aber auch wegen seiner Lebensqualität mit kurzen Wegen zwischen Uni und Stadt.“ Das gelte physisch für geringe Distanzen, aber auch für alle notwendigen Abstimmungen zu Themen wie Schulen oder Kinderbetreuung.

Die Universität Marburg, gegründet im Jahre 1527, ist für Stadt und Region ein enorm wichtiger Arbeitgeber und herausragender Wirtschaftsfaktor. „Sie ist ein bedeutender Faktor und Motor für Innovationen und Ausgründungen.“ Die Universität präge „das kulturelle Leben nicht nur durch Einrichtungen wie Museen, sondern auch durch die Beschäftigten und Studierenden, die einen großen Teil der Marburger Bevölkerung ausmachen und sich auch kulturell engagieren“, berichtet Prof. Krause. Dasselbe gelte für das politische Leben.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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