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Auch Kanaren locken nur wenige Urlauber
Kaum Buchungen zu vermelden

Meer, Sonne, Sand - das weckt Fernweh und Sehnsucht nach Urlaub. Doch obwohl die Kanaren kein Risikogebiet sind, gibt es auch keinen wirklichen Ansturm von Reisewilligen auf die Inselgruppe.
  • Meer, Sonne, Sand - das weckt Fernweh und Sehnsucht nach Urlaub. Doch obwohl die Kanaren kein Risikogebiet sind, gibt es auch keinen wirklichen Ansturm von Reisewilligen auf die Inselgruppe.
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juka Siegen. Seit dem 24. Oktober sind die Kanarischen Inseln von der Liste des Robert-Koch-Instituts gestrichen, somit offiziell kein Risikogebiet mehr. Wird die Inselgruppe, im Herbst insgesamt ein beliebtes Reiseziel der Deutschen, somit trotz des „Lockdown lights“ im November zu einer echten Option für Reisehungrige? Temperaturen um die 20 Grad in Gran Canaria, Teneriffa oder Fuerteventura dürften die Gedanken vieler potentieller Touristen dabei noch befeuern.
Ab 14. November negativer Test erforderlich„Wir bemerken seit dem Wegfall der Reisewarnung ein steigendes Interesse an Kanaren-Urlaub“, erklärt Tui-Pressesprecherin Stephanie Holweg. Wenngleich das Volumen natürlich unter dem der vergangenen Jahre liege.

juka Siegen. Seit dem 24. Oktober sind die Kanarischen Inseln von der Liste des Robert-Koch-Instituts gestrichen, somit offiziell kein Risikogebiet mehr. Wird die Inselgruppe, im Herbst insgesamt ein beliebtes Reiseziel der Deutschen, somit trotz des „Lockdown lights“ im November zu einer echten Option für Reisehungrige? Temperaturen um die 20 Grad in Gran Canaria, Teneriffa oder Fuerteventura dürften die Gedanken vieler potentieller Touristen dabei noch befeuern.

Ab 14. November negativer Test erforderlich

„Wir bemerken seit dem Wegfall der Reisewarnung ein steigendes Interesse an Kanaren-Urlaub“, erklärt Tui-Pressesprecherin Stephanie Holweg. Wenngleich das Volumen natürlich unter dem der vergangenen Jahre liege. Der Tourismuskonzern hatte Flüge auf die Kanarischen Inseln bereits Ende September wieder ins Programm genommen – trotz der damaligen Reisewarnung der Bundesregierung. Nun hat sich die Situation allerdings formal gebessert, und auch die Urlauber folgen leicht vermehrt.
Ab dem 14. November müssen alle Besucher ab sechs Jahren nun allerdings ein negatives Corona-Testergebnis in ihrer Beherbergungsstätte vorlegen. Eingeschlossen sind dabei neben Hotels auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen und darf in Papierform oder auf dem Smartphone vorgewiesen werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt, den Test aus dem Herkunftsland mitzubringen. Ansonsten sei dies aber auch nach der Einreise in autorisierten Teststationen möglich. Die Kosten seien in diesem Fall aber selbst zu tragen. Sollte der Test jedoch positiv ausfallen, wird eine 14-tägige Quarantäne in einer von den kanarischen Behörden bereitgestellten Unterkunft angeordnet.Eine abschreckende Wirkung sieht Holweg dadurch aber nicht. „Die Einführung einer Testpflicht ist für viele Urlauber ein Zeichen für sicheres Reisen“, so die Pressesprecherin. Zudem habe man die Erfahrung gemacht, dass sich vor allem Pauschalreisende an die geltenden Regeln halten und in ihrem Urlaub vor allem auf Ruhe und Erholung setzen.

Unterschiedliche Erfahrungen der Reisebüros

Doch sind auch die Siegerländer durch die aufgehobene Warnung wieder reiselustiger geworden? Die Erfahrungen der heimischen Reisebüros sind unterschiedlich. „Es ist weiterhin sehr schwierig“, klagt Martin Tascioglu von der Reise-Galerie in Siegen. Besonders die Testpflicht ist seiner Erfahrung nach ein Problem. „Das ist eine ganz hohe Hürde. Ohne diese Pflicht wäre die Nachfrage deutlich höher.“ Insgesamt sei das Buchungsverhalten komplett zum Erliegen gekommen. Auch die Hoffnung, dass im Winter die Karibik wieder freigegeben werden und Reisende anziehen könnte, habe sich zerschlagen. „Es sind tatsächlich ein paar Anfragen da“, freut sich Ribanna Ginsberg von Ruck-Zuck-Urlaub in Freudenberg, auch wenn diese zahlenmäßig natürlich deutlich unter den Vorjahren zurückblieben.
„Aber wird befinden uns da fast ausschließlich im Last-Minute-Bereich. Langfristig geplant wird fast nichts“, so Ginsberg. Das habe mit der momentanen Undurchsichtigkeit und der Ungewissheit, was wo und wie möglich sei, zu tun. Die Testpflicht hat ihrer Erfahrung nach bei vielen Kunden zu einem gewissen Sicherheitsgefühl geführt. „Da haben viele Reiseanbieter auch gut reagiert“, lobt Ginsberg.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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