Kein Erwachen

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 und 13 der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule probten für ihre Aufführung des Tanztheaterstücks „Kein Frühlingserwachen“.  Foto: vaf
  • Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 und 13 der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule probten für ihre Aufführung des Tanztheaterstücks „Kein Frühlingserwachen“. Foto: vaf
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vaf Siegen. Nachdem bereits im vorigen Jahr erfolgreich das Musical „An African Youthstory“ aufgeführt wurde, gibt es auch in diesem Jahr wieder das „etwas andere Theaterstück“ der Bertha-von-Suttner Gesamtschule Siegen. 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 werden im Juni das Theater-Video-Projekt „Kein Frühlingserwachen“ präsentieren. Ermöglicht wird dieses Vorhaben durch die finanzielle Förderung aus dem NRW-Programm „Kultur und Schule“ sowie von Kultur-Siegen.

Das Projekt entsteht unter der Leitung von Heike Siebel in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Lars Dettmer und der Videokünstlerin und Tänzerin Lena Mösko. Für die künstlerisch-technische Arbeit fand mit Unterstützung des Apollo-Theaters in Siegen ein Workshop „Es werde Licht“ statt, in dem Grundkenntnisse zum Thema Lichttechnik und Beleuchtung vermittelt wurden (die SZ berichtete).

Im Vordergrund der Inszenierung stehen die Gefühle der Jugendlichen, deren Hoffnungen und Erwartungen und vor allem deren Ängste am Ende der Schulzeit. Thema ist natürlich auch der Beginn einer neuen Lebensphase, der Einstieg ins Berufsleben und in die Selbstständigkeit. Die Jugendlichen sollen im Fokus dieser Geschichte stehen, mit ihrer Suche nach dem eigenen Ich, im Spannungsfeld der von den Medien vielfach gezeigten Klischees über aggressive, Drogen und Alkohol konsumierende, amoklaufende Jugendliche.

Im Rahmen biographischer Theaterarbeit haben die Projektteilnehmer von sich erzählt, ihre eigene Geschichte dargestellt. Der Prozess der Suche nach der eigenen Ausdrucksform hat lange gedauert und wird gesteuert von den Texten, die die Jugendlichen geschrieben haben. Sie bilden das Gerüst für die Handlung des Stücks, das die Lebenssituationen der Schüler beleuchtet, teilweise heiter, teilweise bedrückend. Neben dem klassischen Theaterspiel werden Videosequenzen und Tanztheaterelemente das ausdrücken, was die Projektteilnehmer über sich erzählen wollen. Durch dieses Projekt soll den Jugendlichen ein Zugang zur kulturellen Bildung und zum kulturellen Verständnis ermöglicht werden.

Aufführungen des Tanztheaters sind vom 7. bis 9. Juni im Lÿz geplant. Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg. Gestern sind die Schüler ihrem Ziel ein Stückchen nähergekommen, als sie mit einer Theatertrainerin die „Kunst des Gehens“ auf der Bühne probten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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