Klare Botschaft in Richtung AfD
"Kein Platz für Rassismus" in der Siegerlandhalle

Steffen Mues, Bürgermeister der Universitätsstadt Siegen, Ingo Degenhardt, Vorsitzender DGB Siegen-Wittgenstein und Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein (v. l.) setzen an der Siegerlandhalle ein Zeichen gegen Diskriminierung.
  • Steffen Mues, Bürgermeister der Universitätsstadt Siegen, Ingo Degenhardt, Vorsitzender DGB Siegen-Wittgenstein und Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein (v. l.) setzen an der Siegerlandhalle ein Zeichen gegen Diskriminierung.
  • Foto: Stadt
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Siegen. Ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzte am Mittwoch Siegens Bürgermeister Steffen Mues zusammen mit dem Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Andreas Müller, und Ingo Degenhardt, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein. Gemeinsam brachten sie das Schild mit der Aufschrift bzw. Aufforderung „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ am Großen Saal der Siegerlandhalle an. Und auch wenn die AfD und die Tatsache, dass die Partei nach einem Gerichtsurteil die Halle in Kürze nutzen darf, in der Pressemitteilung mit keinem Wort erwähnt wird - der direkte Bezug dürfte eindeutig, der Zeitpunkt der Aktion ganz bewusst gewählt worden sein.

AfD darf Siegerlandhalle nutzen

"Siegen steht für Weltoffenheit und Toleranz"

„Siegen steht für Weltoffenheit und Toleranz und gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus!“, sagte der Bürgermeister der Stadt Siegen und wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass auch im Rathaus Siegen ein Schild der Initiative der IG Metall zu finden sei (im Bereich des Bürgerbüros), denn: „Überzeugungen zu haben, ist gut, aber sie müssen vor allem sichtbar werden, um Wirkung zu entfalten. Wie ein Namensschild an der Tür verdeutlicht die „Respekt!“-Tafel den Geist, der in dem Gebäude herrscht, zeigt, wofür wir stehen – und was wir von denen erwarten, die in dem Gebäude ein- und ausgehen.“

Landrat Andreas Müller will Zeichen für Toleranz setzen

Landrat Andreas Müller sagt: „Siegen-Wittgenstein ist bunt: Extremismus und Ausgrenzungen jeglicher Art haben bei uns keinen Platz. Diese Botschaft tragen wir u.a. mit diesem Schild auch ganz plakativ und bewusst nach außen und ich wünsche mir, dass uns zahlreiche Menschen im Kreis dabei unterstützen. Wir alle sollten immer wieder für Vielfalt und Toleranz eintreten.“
Ingo Degenhardt ergänzt: „Mit diesem Schild setzen wir ein deutliches Zeichen gegen Rassismus in unserer Gesellschaft. Respekt, ist ein Wort das jeder versteht. Respekt ist die Voraussetzung für ein faires, solidarisches und tolerantes Miteinander, in Betrieben, Verwaltungen, in der Gesellschaft und natürlich auch in einer Kultur- und Tagungsstätte wie unserer Siegerlandhalle. Dieses Schild ist mehr als nur ein Markenzeichen, es steht für eine Haltung.“

Zum Hintergrund: Die bundesweite Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ mit ihrem Markenzeichen, dem Blechschild mit der Aufschrift, gibt es laut der Mitteilung bereits seit dem Jahr 2006. Seit dieser Zeit ist das Schild an unzähligen Rathäusern, Unternehmen, Schulen, Sportstätten und weiteren Einrichtungen in Deutschland angebracht worden.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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