Kein Wegerecht - keine  Windkraft

Auf dieser Fotomontage haben die Projektgegner dargestellt, wie es ihrer Ansicht nach einmal im Grenzgebiet von Steeg und Morsbach aussehen könnte.
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sz -  Geht es nach dem Willen der im Dreiländereck kooperierenden Bürgerinitiativen gegen die Windkraft in der Region, dann wird die Firma Altus auch in der Kommunalpolitik weiter auf massiven Widerstand treffen. Namens der gemeinsamen Naturschutzinitiative fordert der Westerwälder BUND-Kreisvorsitzende Harry Neumann: „Keine Windindustrie im Wildenburger Land! Kein Durchleitungs- und Wegerecht auf dem Gebiet der Gemeinde Morsbach.“ So heißt es in einem Schreiben an Bürgermeister Jörg Bukowski und die Mitglieder des Morsbacher Gemeinderats.

Neumann fordert, dass sich die Oberbergischen ein Beispiel an Friesenhagen nehmen sollen. Wie berichtet, hatte der Gemeinderat dort der Firma Altus das Wegerecht verweigert, als diese einen Messmasten hatte aufstellen wollen. Vermutlich werde das Unternehmen Ähnliches für das Gebiet der Gemeinde Morsbach beantragen. „Die Naturschutzinitiative, Region Rheinland-Pfalz/NRW/Hessen, bitte die Mitglieder des Rates eindringlich, einem derartigen Durchleitungs- und Wegerecht für die Fa. Altus bzw. den mit ihnen kooperierenden oder angegliederten Gesellschaften nicht zuzustimmen“, heißt es in dem Brief.

Neumann: „Das Wildenburger Land ist ein wertvolles Landschaftsschutzgebiet, es ist kein Land für die Windindustrie, sondern für Schwarzstorch, Rotmilan, Wildkatze, Fledermäuse, zahlreiche andere schützenswerte Arten und für einen naturverträglichen Tourismus und Menschen, die Naturerlebnis und Erholung in der Stille suchen ... Wir bitten Sie daher eindringlich, nicht auf kurzfristige Pachteinnahmen oder mögliche andere Zusicherungen zu blicken, sondern Ihrer langfristigen Gesamtverantwortung für unsere Heimat, unsere Landschaft und unsere Natur gerecht zu werden.“

Die Naturschutzinitiative werde mit allen ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln gegen „die Industrialisierung des Wildenburger Landes durch Windkraftanlagen“ vorgehen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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