Keine Alm – aber ein Abtrieb

 Auch 2016 wird es am Tag der Deutschen Einheit wieder einen Almabtrieb zwischen Dauersberg und Elben geben – mit leichten Veränderungen. Fotos: rai  „Öli“ ist bereits an die ehemalige Gaststätte „Zum Dorfkrug“ angeschlagen. Noch vor dem Almabtrieb wollen die Inhaber Heidi und Stefan Acher das Lokal eröffnen.
  • Auch 2016 wird es am Tag der Deutschen Einheit wieder einen Almabtrieb zwischen Dauersberg und Elben geben – mit leichten Veränderungen. Fotos: rai „Öli“ ist bereits an die ehemalige Gaststätte „Zum Dorfkrug“ angeschlagen. Noch vor dem Almabtrieb wollen die Inhaber Heidi und Stefan Acher das Lokal eröffnen.
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rai - Nachdem es zunächst noch in der Schwebe war, ob es in diesem Jahr einen Almabtrieb in Dauersberg geben wird, kann nun die gute Nachricht verkündet werden: Die 11. Auflage findet wie gewohnt am Tag der Deutschen Einheit statt, mit Gottesdienst und Tiersegnung. Das teilte Richard Stinner, einer der „Väter“ des Almabtriebs, im Gespräch mit der SZ mit. In den vergangenen Jahren lockte das Spektakel nach alpenländischer Tradition die Menschen aus einem weiten Umkreis herbei, die bei der Messe an der „Alm“ und bei dem anschließenden Viehabtrieb zusahen, wie die örtliche Dorfjugend die Kühe und Kälber von der „Alm“ durch das Dorf bis zur Dauersberger Mühle in Elben eskortierte.

Der Almabtrieb wird diesmal jedoch in leicht veränderter Form stattfinden. Wie üblich wird morgens ein Gottesdienst gefeiert, allerdings nun nicht mehr an der momentan geschlossenen „Alm“, sondern am Berghof der Familie Tobias Groß. Die Messe mit Tiersegnung beginnt um 11 Uhr und wird von Dechant Pfarrer Rudolf Reuschenbach zelebriert.

Anschließend werden die Kühe geschmückt, die ab 13 Uhr talwärts getrieben werden sollen.  „Die Herde zählt 34 Köpfe, so viel haben wir beim Almabtrieb noch nicht gehabt“, berichtete Stinner. Wie gewohnt wird das „Egerland-Echo“ Scheuerfeld auf einem Wagen musizieren, wenn das „liebe Vieh“ seinen Weg ins Tal bis zur Dauersberger Mühle nimmt. Natürlich wird es wieder einen Shuttle-Service geben, der die Besucher vom Berghof zur Dauersberger Mühle bringt, wo in gemütlicher Runde weiter gefeiert werden kann. Diesmal gibt es aber noch mit „Öli“ eine Art „Mittelstation“.

Der Name dürfte vielen noch ein Begriff sein, nunmehr steht er rustikal an der ehemaligen Gaststätte „Zum Dorfkrug“ in Dauersberg angeschlagen. Hier haben Heidi und Stefan Acher, die bis Mai als Pächterehepaar die „Alm“ betrieben hatten, in den vergangenen Monaten im Inneren praktisch alles auf links gedreht. Das Lokal, das sechs Jahre leerstand und nun den Eheleuten gehört, wurde komplett entkernt und anschließend mit viel mit Holz und Naturstein gestaltet. Trotzdem: Wer die „Alm“ kannte, der wird in der Innenausstattung manches wiederfinden. Auch der Außenbereich vor der Gaststätte auf dem Eckgrundstück an der Gruben- und Elbachstraße soll noch gestaltet werden, um Sitzmöglichkeiten zu bieten. Später soll der hintere Bereich zu einem Biergarten umgebaut werden.

Umgangssprachlich wurde der „Dorfkrug“ immer „Öli“ genannt. Historisch stamme diese Bezeichnung vom Ölofen im Gastraum, berichtete Heidi Acher – der Ölofen wird nun durch eine Pellet-Version ersetzt. Voraussichtlich in etwa zwei Wochen soll „Öli“ eröffnet werden – auf jeden Fall vor dem Almabtrieb.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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