Kirchenkreis hat Lösungen parat

 Kirchenkreis-Vertreter Dieter Kuhli, Christine und Peter Liedtke sowie die beiden Bad Berleburger Presbyter Georg Bender und Hans-Werner Christ (v.l.) freuten sich beim Pressetermin über ein Gesamtpaket von zwei Pfarrstellen im Kirchenkreis Wittgenstein. Das SZ-Foto entstand in der Bad Berleburger Oberstadt – vor dem „Brief“ der Liedtkes. Das Ehepaar hatte sich vor Jahren am „Wettbewerb“ des Künstlers Jochen Gerz für den Waldskulpturenweg beteiligt. Foto: Martin Völkel
  • Kirchenkreis-Vertreter Dieter Kuhli, Christine und Peter Liedtke sowie die beiden Bad Berleburger Presbyter Georg Bender und Hans-Werner Christ (v.l.) freuten sich beim Pressetermin über ein Gesamtpaket von zwei Pfarrstellen im Kirchenkreis Wittgenstein. Das SZ-Foto entstand in der Bad Berleburger Oberstadt – vor dem „Brief“ der Liedtkes. Das Ehepaar hatte sich vor Jahren am „Wettbewerb“ des Künstlers Jochen Gerz für den Waldskulpturenweg beteiligt. Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

vö - Das, was der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein  beim Pressetermin als „Gesamtpaket“ präsentierte, darf durchaus als richtig gute Lösung für die kirchliche Arbeit in der Region gewertet werden. Denn zum einen wird die theologische Arbeit in den Gemeinden gestützt, zum anderen setzt die Kirche vor Ort ein klares Signal in Richtung Flüchtlingsbetreuung. Möglich macht dies der Wechsel des Ehepaars Liedtke über den Rothaarkamm nach Bad Berleburg. „Zwei Pfarrstellen mit zwei Gesichtern“, so brachte es Dieter Kuhli als Vertreter des Superintendenten Stefan Berk treffend auf den Punkt.

Peter Liedtke wird voraussichtlich Anfang Juni mit einer halben Stelle die kirchliche Flüchtlingsarbeit neben seiner Kollegin Barbara Lenz-Irlenkäuser verstärken. Der andere halbe Teil seiner Stelle ist für Projekte des Kirchenkreises sowie Vertretungen von Pfarrer-Kollegen reserviert. „Ich habe es nach 22 Jahren als sinnvoll empfunden, nochmal etwas Neues zu tun“, unterstrich der 56-jährige Theologe, der seit Februar 1993 als Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Gleidorf lebt und arbeitet. Vom Thema Flüchtlingsarbeit sei er „sehr begeistert“. Die Menschen benötigten Hilfe im persönlichen Kontakt, sie seien völlig entwurzelt. Peter Liedtke: „Eine sehr wichtige pastorale Aufgabe.“ Seine Zielsetzung sei es, möglichst viele Menschen mit ins Boot zu holen, die sich beteiligten.

Das will zweifelsohne auch seine Frau Christine, die – wenn alles reibungslos funktioniert – Mitte Mai ins Wittgensteiner Land wechselt. Die 51-Jährige, die seit 2007 an mehreren Schmallenberger Schulen evangelische Religion unterrichtet, erhält eine komplette Pfarrstelle – je zur Hälfte aufgeteilt auf die Kirchengemeinden in Bad Berleburg und Girkhausen. Dieter Kuhli erläuterte in diesem Zusammenhang, dass beide Gemeinden eine pfarramtliche Verbindung eingegangen seien. Die Verbindung der Girkhäuser mit der Kirchengemeinde Wunderthausen/Diedenshausen sei dagegen aufgelöst worden. Dieter Kuhli sprach mit Blick auf Bad Berleburg und Girkhausen von einer zukunftsträchtigen Struktur, denn Christine Liedtke und ihre Kollegin Claudia Latzel-Binder seien künftig für mehr als 5000 Gemeinde-Mitglieder zuständig.

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