Klangvolles Dankeschön

Beim Dankeschön-Konzert im Haus der Siegerländer Wirtschaft: Renate Hupka (Horn) und Johannes Nies (Klavier), assistiert von Marie Barendt.  Foto: ba
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ba Siegen. „Dankeschön“ für die Möglichkeit, zu den Bayreuther Festspielen zu fahren, sagten die Richard-Wagner-Stipendiaten Siegens am Samstagnachmittag mit einem hochklassigen Konzert im Haus der Siegerländer Wirtschaft.

Es wurde ein beeindruckendes Dankeschön, das standesgemäß vom Blechbläseroktett mit Musik von Richard Wagner eröffnet wurde. Zahlreiche Förderer und Musikliebhaber hatten sich eingefunden, um den Ausnahmemusikern zu lauschen. Sopranistin Marike Stadermann, die mit der Arie „Se il ciel mi divide“ von Puccini gefühlvoll das Leiden einer unglücklichen Frau besang, oder Manuela Meyer, die aus dem Musical „The Wizzard of Oz“ „Over The Rainbow“ präsentierte, beeindruckten nachhaltig. Das Staunen ging weiter, denn die Fingerfertigkeit der Pianisten stellten Anne Fritzen mit Stücken von Beethoven und Chopin unter Beweis, gefolgt von Marie Barendt, Andreas Biertz sowie Claudia Heuger und Johannes Nies, der mit virtuosen Darbietungen von Liszt, Grünfeld, Strauß und Reger leidenschaftliches Klavierspiel vorlebte.

Ein Hörerlebnis ganz besonderer Art boten auch die Bläser. Christian Becher (Bariton) und Frederic Belli (Posaune) glänzten mit der Sonate Nr. 1 in A-Dur von Telemann, Renate Hupka, 1. Solo-Hornistin am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, präsentierte eindrucksvoll Werke von Richard Strauss und Max Reger, und Benjamin Eibach (Trompete) verblüffte, als er in drei Sätzen aus dem „Tierkreis“ von Stockhausen seinem Instrument tierische Laute entlockte. Enorm gefühlvoll verzauberten Eva-Maria Pfisterer (Flöte) und Marie Barendt (Klavier) mit der Romanze aus Suite für Flöte und Klavier von Widor und dem Andante für Flöte und Klavier von Mozart das Publikum.

Mit den Bläsern hat es begonnen und mit einem außergewöhnlichen Bläser sollte das Konzert auch enden. Frederic Belli, mehrfacher Preisträger seines Fachs (auch Busch-Preisträger) und Solo-Posaunist des SWR-Sinfonieorchesters, zeigte mit „Keren“ von Iannis Xenakis, wie facettenreich eine Posaune klingen kann. Burkhard Wößner und Heinz Weber vom Richard-Wagner-Verband Siegen können stolz auf die Auswahl der Stipendiaten sein.

So sagten die Zuschauer am Ende des Konzerts ihrerseits Dankeschön, indem sie die Leistungen der Stipendiaten mit lang anhaltendem Applaus würdigten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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