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Auch CDU will Klimaschutzmanager
"Klima" gleich mehrfach Thema

Die Grünen fordern es schon länger, nun denkt auch die CDU  darüber nach, einen städtischen Klimaschutzmanager für Kreuztal einzustellen.
  • Die Grünen fordern es schon länger, nun denkt auch die CDU darüber nach, einen städtischen Klimaschutzmanager für Kreuztal einzustellen.
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nja  Kreuztal. Der Stellenplan der Stadt Kreuztal passierte jüngst mit breiter Mehrheit den Rat. In den Stellungnahmen der Politik spielte das Stichwort „Klima“ gleich in mehrfacher Sicht eine Rolle. Nur die Grünen stimmten dagegen.  Bei „netto 24 Mill. Euro Personalkosten ist eine restriktive Personalwirtschaft unumgänglich“, befand SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Schleifenbaum mit dem Hinweis: Dies dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten geschehen. Diesem Credo trage der „ausgewogene Stellenplan“ Rechnung. Stellenzu- und Stellenabgänge seien nahezu ausgeglichen.
Auf allgemeine Zustimmung der Fraktionen traf die Tatsache, dass bislang befristete Stellen im Sozial- und Erziehungsdienst wunschgemäß entfristet wurden (die SZ berichtete).

nja  Kreuztal. Der Stellenplan der Stadt Kreuztal passierte jüngst mit breiter Mehrheit den Rat. In den Stellungnahmen der Politik spielte das Stichwort „Klima“ gleich in mehrfacher Sicht eine Rolle. Nur die Grünen stimmten dagegen.  Bei „netto 24 Mill. Euro Personalkosten ist eine restriktive Personalwirtschaft unumgänglich“, befand SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Schleifenbaum mit dem Hinweis: Dies dürfe nicht auf dem Rücken der Beschäftigten geschehen. Diesem Credo trage der „ausgewogene Stellenplan“ Rechnung. Stellenzu- und Stellenabgänge seien nahezu ausgeglichen.
Auf allgemeine Zustimmung der Fraktionen traf die Tatsache, dass bislang befristete Stellen im Sozial- und Erziehungsdienst wunschgemäß entfristet wurden (die SZ berichtete). Dies führt beim Kitapersonal nun zu mehr Planungssicherheit.
Die CDU überraschte mit ihrem Bekenntnis, zwischenzeitlich die Notwendigkeit eines zentralen Umwelt- und Klimamanagers erkannt zu haben. Es müsse Aufgabe der Verwaltung sein, „hier ein schlüssiges und zielführendes Konzept zu entwickeln“, so Arne Siebel. Es werde Folgekosten geben, aber es seien auch Synergieeffekte „deutlichen Umfangs zu erwarten“.
„Konsolidiert und eingespart, wo es geht, die Aufgaben nicht reduziert, die Anforderungen erhöht – da wundert eine erkennbare und tatsächlich vorhandene Personalflucht aus dem Rathaus nicht“, so Siebel. Die Union trägt den Stellenplan mit, zieht aber auch dieses Fazit: Wo möglich und nötig, „müssen auch mal unpopuläre Umverteilungen personeller Kapazitäten vom Bürgermeister vorgenommen werden“. In vielen Gesprächen mit Rathausmitarbeitern sei zudem von einem schlechten Klima die Rede.
„Ein wirkungsvoller Klimaschutz ist nicht ohne eine qualifizierte personelle Ausstattung hinzukriegen“, wiederholte Grünensprecher Dieter Gebauer die Forderung nach einem Kreuztaler Klimaschutzmanager. Bisher hätten sich städtische Klimaschutzmaßnahmen fast ausschließlich auf notwendige Sanierungen bzw. „längst fällige Erneuerungsmaßnahmen an städtischen Gebäuden“ bezogen. Klimaschutz sei dann „nur ein sogenannter Mitnahmeeffekt“.
Frank-Wieland Frisch (FDP) nannte den Stellenplan ausbalanciert, trotz „prekärer Personalsituation“. Die Möglichkeiten der Neubesetzung von Azubistellen seien wohl zurzeit ausgeschöpft. Unter dem Stichwort „Eigengewächse“ sei dem Thema Ausbildung auf alle Fälle Beachtung zu schenken.
Auch die UWG gab ihr Plazet und begrüßte die Konsolidierungsmaßnahmen, die bedarfsgerechte Ausbildung und die Regelungen für die Erzieherinnen. Es müsse aber auch darauf geachtet werden, dass ein Einsparen von Arbeitsplätzen und daraus resultierende Arbeitsplatzverdichtung vermieden würden, so Reinhard Lange.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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