Erste-Hilfe-Challenge der Malteser
Knappes Rennen unter Ersthelfern

Acht Mannschaften traten am Samstag bei der Erste-Hilfe-Challenge der Malteser gegeneinander an.
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tom Siegen. „Ran an den Erste-Hilfe-Koffer“, hieß es für die rund 35 Schüler, die sich am Samstag auf dem Gelände des Gymnasiums auf der Morgenröthe den Prüfungen der Malteser stellten. Die zum fünften Mal von der kath. Hilfsorganisation ausgerichtete Erste-Hilfe-Challenge fand in diesem Jahr erstmalig in Siegen statt und erfreute sich großen Interesses.
Acht Mannschaften verschiedener Schulsanitätsdienste und Malteser-Jugendgruppen aus Büren, Höxter, Gütersloh, Bad Laasphe, Wilnsdorf und Siegen traten an acht Stationen gegeneinander an, um die beste lebensrettende Performance vor einer Jury vorzuführen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Lediglich eine Gruppe aus Dortmund war verhindert und musste kurzfristig absagen.

Auch Gymnasien aus der Region nahmen teil

Neben dem Gymnasium auf der Morgenröthe nahmen die Realschule Wilnsdorf, die Schulen der Brede, das Liebfrauengymnasium Büren und die Gymnasien Schloss Wittgenstein, König Wilhelm sowie St. Kaspar Neuenheerse teil. Wer von ihnen am Ende bei allen Aufgaben die meisten Punkte gesammelt hatte, konnte sich für den bundesweiten Wettbewerb der Malteser qualifizieren.
Doch bevor sich die jungen Lebensretter zwischen zwölf und 19 Jahren ihrer Pflicht stellten, wurden sie zunächst von Sven Berghäuser, Schulleiter des Gymnasiums auf der Morgenröthe, und dem Organisatoren-Team Patricia Hohenberger, Nico Steffenhagen, Patrik Schöne und René Kautz in der Aula begrüßt.

Situation richtig interpretieren

Nach wenigen Minuten ging es los; wichtig war bei allen Aufgaben, dass die Ersthelfer die verschiedenen Situationen richtig interpretierten und professionell darauf reagierten. Bereits bekannte Übungen wie die Wiederbelebung eines Menschen oder der Umgang mit einer bewusstlosen Person gehörten dazu, aber auch das Bestehen eines theoretischen Tests.
Das Adrenalin schoss insbesondere in die Adern der Nachwuchsmaltesern, als sie mit schwierigen Situationen konfrontiert wurden, die jederzeit im Alltag eintreten können. Dazu gehörte die Vergiftung einer Schülerin im Chemie-Unterricht oder auch ein Sportunfall mit herausstehendem Knochen. Auch die Prüfung, bei der sich ein unvorsichtiger Jugendlicher anscheinend mit China-Böllern den linken Zeigefinger abgesprengt hatte, forderte die Schüler.

Intensivtransportwagen beeindruckte

Bis zur Entscheidung, wer denn nun Sieger geworden war, mussten sich die angehenden Profis noch etwas gedulden. Aber es gab genug zu sehen, sodass die Zeit bis zur Preisverleihung schnell herumging. Der Hingucker war gleichzeitig ein Unikat: der Intensivtransportwagen (kurz: ITW). Dabei handelt es sich um einen umgebauten 3,5-Tonner, der einer Intensivstation in einem Krankenhaus entspricht. Krankentransporte von Risikopatienten können mit ihm deutlich gefahrloser absolviert werden als in einem herkömmlichen Krankenwagen.

Siegener Gymnasium holte den Titel

Um kurz nach 15 Uhr war es endlich soweit. Zurück in der Aula traten die vier Organisatoren erneut hervor, um die Ergebnisse zu verkünden. Alle acht Teams waren so gut, dass das Rennen äußerst knapp war. Durchsetzten konnte sich dann aber doch das heimische Gymnasium auf der Morgenröthe, das sich so für den Bundeswettbewerb qualifizierte. Platz 2 und 3 gingen nach Höxter an das Gymnasium St. Kaspar Neuenheerse und das König Wilhelm-Gymnasium.

Autor:

Thomas Grab (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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