Knecht Ruprecht am Wüstefeld

 Klafeld-Geisweids Torschütze Selcuk Özer (Mitte) im Duell mit den Weißtalern  Daniel Singhateh (links) und Maximilian Mathes. Foto: flo
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„Advent, Advent, der Christbaum brennt“ – dieser Kinderreim dürfte die momentane Stimmungslage bei Germania Salchendorf recht gut treffen. Nach der dritten Niederlage in Folge und zwölf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Attendorn können die Blau-Weißen den Landesliga-Aufstieg wohl schon zur Pause abhaken. „Dabei mussten wir zunächst Angst haben, überrollt zu werden. Salchendorf hat in der ersten halben Stunde fast ungestraft in unserem Strafraum kombiniert“, berichtete FCH-Sprecher Matthias Menn, dessen Team nach 26 Minuten mit 1:3 im Hintertreffen lag. „Nach einer halben Stunde haben wir völlig den Faden verloren. Dafür habe ich keine Erklärung“, erklärte Salchendorfs Sebastian Reineck. Hilchenbach glich noch vor der Pause zum 3:3 aus. Nach dem Seitenwechsel rannte Salchendorf kopflos an, Hilchenbach konterte effektiv und sackte nach Treffern von Beusen (53.) und Sahli (90.) den ersten Sieg ein.

Das OE-Derby zwischen dem VSV Wenden und dem SC Drolshagen lief wie das Hinspiel (5:1 für Drolshagen) und lieferte einen überraschenden 3:1-Sieg für die Gäste. Drolshagen agierte erneut aus einer kompakten Defensive und konterte brandgefährlich. Zum Matchwinner avancierte Kapitän Thomas Hilbig, Eigentor-Unglücksrabe beim 1:1 gegen Gerlingen. Der defensive Mitteldfeldspieler bereitete ein Tor vor und schoss zwei selbst – das erste in der 25. Minute, als er zwei Gegner umspielte und eiskalt zur 1:0-Pausenführung abschloss. Wenden glich durch Marco Bäumer aus (65.), doch drei Minuten später stellte Dennis Krämer die Gästeführung per Konter wieder her - und diesmal hatte der VSV keine Antwort mehr parat. In der Nachspielzeit erhöhte Hilbig auf 3:1.

Die  SG Hickengrund machte derweil den Plänen des Kiersper SC, als Tabellenerster zu überwintern, mit einem 1:1 einen Strich durch die Rechnung. Nachdem Andreas Kalman die Gäste mit einem 18-Meter-Schuss in Führung gebracht hatte (53.) glich Florian Freund, der in der 3. Minute einen Foulelfmeter verschossen hatte, per Kopf aus (70.).

Im Abstiegskampf rettete der SV Netphen nach 0:3-Rückstand gegen den SC Lüdenscheid noch einen Punkt und erzielte das Ausgleichstor durch Luca D‘Aloia erst in der 103. (!) Minute. Die Gründe für die lange Nachspielzeit waren eine lange Verletzungsunterbrechung und Verzögerungen der Gäste. Drei Spieler sahen Gelb-Rote Karten: Lüdenscheids Pascal Kürschnel wegen Foul und Ballwegschlagens (45.) sowie Lüdenscheids Dominik Schwenk nach einer Unsportlichkeit (108.).

Der VfL Klafeld-Geisweid wahrte durch einen 1:0-Erfolg beim TSV Weißtal den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Das goldene Tor erzielte Selcuk Özer gegen seinen Ex-Klub (34.).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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