Kölner Straße auf der Zielgeraden

 Das Ende des hellen Rinnsteins markiert den nächsten Bauabschnitt in der Kölner Straße. Bis Mitte November soll auch das letzte Teilstück bis zur Ecke Löhrstraße im bekannten Stil hergerichtet werden. Fotos: mir
  • Das Ende des hellen Rinnsteins markiert den nächsten Bauabschnitt in der Kölner Straße. Bis Mitte November soll auch das letzte Teilstück bis zur Ecke Löhrstraße im bekannten Stil hergerichtet werden. Fotos: mir
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mir - Siegens neue Ufer sind fast fertig, am Donnerstag starteten offiziell die Arbeiten am zweiten und letzten Bauabschnitt der Kölner Straße bis hinauf zur Löhrstraße. Die Zeit drängt, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Mitte November soll auch diese steile Gasse in neuem Glanz erstrahlen.

Endlich. Eigentlich sollten die Bauarbeiten in diesem Abschnitt schon 2011 absolviert werden. „Uns ist damals das Geld ausgegangen. Zwei Jahre hing der Zuschuss in der Luft. Aber das Land Nordrhein-Westfalen hat Wort gehalten“, erklärte Bürgermeister Steffen Mues den zahlreich zum obligatorischen Spatenstich gekommenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.

Wer den unteren Teil der Kölner Straße am Dicken Turm kennt, kann sich leicht vorstellen, wie der Weiterbau später einmal aussehen soll. Alles in einem Stil, alles harmonisch aufeinander abgestimmt. Heller Belag, trittfest, dazu der auffällige Rinnstein mit einem Blindenleitsystem, um auch sehbehinderten Menschen den gefahrlosen Aufgang von der Unter- in die Oberstadt zu ermöglichen. Neue Sitzbänke und Abfalleimer gehören selbstverständlich dazu.

Vor einigen Wochen hatte es in einem sozialen Netzwerk leichten Unmut gegeben, als im Zuge der Vorarbeiten die große Sand- und Spielarena oberhalb des Karstadt-Gebäudes geräumt werden musste. Betonung: musste. Weil auch dort neues Pflaster verlegt wird. Gestern versprach Mues, dass der Sandkasten im nächsten Frühjahr komplett neu gebaut wird. „Wir versuchen, dafür eine vernünftige Patenschaft hinzukriegen.“ Für das alte Objekt gab es eine solche Unterstützung, der Laden existiert aber nicht mehr.

Diese neuerliche Bau-Etappe hat ein Volumen von 1,3 Mill. Euro Kosten. 80 Prozent übernimmt das Land NRW über das Städtebauministerium, für die Siegener Stadtkasse bleiben 260.000 Euro Eigenanteil. Nächstes Jahr gibt es nicht etwa Stillstand, die Herrichtung der Fürst-Johann-Moritz-Straße samt Gehweg steht auf dem Plan. Und das Projekt Herrengarten ist ja von der Bezirksregierung „positiv bewilligt“ worden. Mues bezeichnete dies als „großes Wohlwollen“. Damit nicht genug. Die Stadtmauer leuchtet seit wenigen Tagen mit aufkommender Dunkelheit in schillernden Farben. Und die Apollobrücke wird demnächst auch fertiggestellt. Mues: „Wir sind auf der Zielgeraden.“ Trotzdem besteht Handlungsbedarf: Gestern verstellten großflächige Info-Tafeln die seit Jahren ungenutzten Ladenlokale. Wenn erst einmal alle Studenten da seien, werde sich dort etwas tun, verlautete gestern hier und da in Zweier- und Dreiergesprächen. Eine Art Zweckoptimismus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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