Königin der Instrumente klingt ganz frisch Spenden und Basar-Einnahmen genutzt

Standing Ovations beim ersten Konzert im Wenscht nach Orgelrenovierung

sz Siegen. Eine erste Konzertkostprobe der frisch renovierten Orgel in der evangelischen Kirche im Wenscht gab es kürzlich in Geisweid zu hören. Kantor Günter Drucks ließ die Königin der Instrumente jubilieren zu Musik aus drei Jahrhunderten. Begleitet wurde Drucks von der Flötistin Almut Pieck.

Dass kirchliche Orgelmusik auch heute noch starken Zuspruch findet, zeigte die Begeisterung des Publikums in der gut gefüllten Wenschtkirche, das am Schluss des Konzertes vehement eine Zugabe forderte. Über 100 Gäste freuten sich anschließend bei einem Sektempfang und einem kleinen Imbiss im Gemeindezentrum neben der Kirche über das gelungene erste Orgelkonzert.

Kein Wunder: die Renovierung der gut 40-jährigen Königin der Instrumente hatte die Klafelder Kirchengemeinde immerhin 50000 Euro gekostet. Das Besondere: Die Gelder kamen zu 100 Prozent aus Spendengeldern sowie aus Einnahmen bei Basaren und Aktionen. »Der Anstoß für die Renovierung kam von unserem früheren Organisten Andre Neef vor vier Jahren«, so Pfarrer Herbert Siemon. »Von da an wurde fleißig Geld gesammelt.«

Im Oktober vergangenen Jahres hatte sich schließlich Johannes Tobias Späth, Mitarbeiter der Orgelbaufirma Mebold, mit viel Liebe zum Detail an die Arbeit gemacht. Die empfindliche »grande dame« der Kirchenkonzert- und Gottesdienstbegleitmusik bekam eine komplette mechanische Überarbeitung. Materialien wurden ausgetauscht und eine geringfügige Erweiterung vorgenommen. »Damit sind die Aussichten für hochwertige Konzerte in Zukunft durchaus gegeben«, sind sich Kantor Günter Drucks und Kirchenmusikdirektor Ulrich Stötzel einig.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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