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Heimische Pädagogen halten Konzept für sinnvoll
Kostenlose Tests an Kitas und Schulen

Die Möglichkeit der freiwilligen Corona-Tests wird von Lehrern und Erziehern sehr gut angenommen.
  • Die Möglichkeit der freiwilligen Corona-Tests wird von Lehrern und Erziehern sehr gut angenommen.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ap Siegen/Bad Berleburg. Die NRW-Landesregierung bietet Lehrern, Erziehern und Beschäftigten in Schulen und Kindertagesbetreuungen zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien die Möglichkeit, sich bis zu dreimal kostenlos auf Corona testen zu lassen. Damit wird die bisherige Teststrategie im Schul- und Kitabereich fortgesetzt. Sie soll für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag sorgen.
„Insgesamt haben sich bisher 241 326 Personen freiwillig auf das Coronavirus testen lassen, davon 153 771 Beschäftigte in Schulen sowie 87 555 Kitabeschäftigte“, erklärt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
Hohe Bereitschaft für Corona-Tests bei heimischen Erziehern
Regional herunterbrechen lassen sich die NRW-weiten Zahlen jedoch nicht.

ap Siegen/Bad Berleburg. Die NRW-Landesregierung bietet Lehrern, Erziehern und Beschäftigten in Schulen und Kindertagesbetreuungen zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien die Möglichkeit, sich bis zu dreimal kostenlos auf Corona testen zu lassen. Damit wird die bisherige Teststrategie im Schul- und Kitabereich fortgesetzt. Sie soll für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag sorgen.
„Insgesamt haben sich bisher 241 326 Personen freiwillig auf das Coronavirus testen lassen, davon 153 771 Beschäftigte in Schulen sowie 87 555 Kitabeschäftigte“, erklärt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Hohe Bereitschaft für Corona-Tests bei heimischen Erziehern

Regional herunterbrechen lassen sich die NRW-weiten Zahlen jedoch nicht. „Wir als Träger von Kindertageseinrichtungen führen kein Buch über die Anzahl der freiwilligen Corona-Tests. Die Kitas koordinieren das selbst vor Ort und müssen nur positive Fälle melden“, sagt Saskia Riedel von der AWo Siegen. Die Daten werden also nicht an einer zentralen Stelle gesammelt. Ein Blick in die heimischen Einrichtungen zeigt jedoch eine hohe Bereitschaft der Erzieher, sich auch ohne die typischen Symptome regelmäßig auf das Virus testen zu lassen.

  • Kita Oase Hüttental, Geisweid: „Wir hatten von Anfang an eine gute Resonanz“, erzählt Gabriele Rademacher. Die Einrichtungsleiterin berichtet von einem großen Engagement ihrer Mitarbeiter, aber auch von zwischenzeitlicher Verwirrung. „Teilweise haben wir uns gefühlt wie in einem luftleeren Raum und wussten nicht so genau, ob und wann wir auf freiwilliger Basis einen Corona-Test machen können“, so Rademacher. „Deshalb sind wir sehr froh über die Möglichkeit der drei zusätzlichen Testungen bis zum Jahresende.“ 
  • Kita Gänseblümchen, Bad Berleburg-Dotzlar: „Wir begrüßen das Angebot, auch wenn es bei uns eher sporadisch angenommen wurde“, berichtet Esther Dreisbach. Den Grund dafür sieht sie in dem guten Gesundheitszustand ihrer Angestellten. „Bislang waren wir alle gesund, aber die Grippe- und Erkältungszeit kommt ja erst noch. Wir freuen uns vor allem darüber, dass die Testzeitpunkte in den kommenden Monaten nicht festgelegt und ganz individuell wählbar sind.“
  • Ev. Kita Wirbelwind, Siegen: „Bislang kam alle 14 Tage eine Ärztin zu uns, die alle Freiwilligen unserer Einrichtung getestet hat“, schildert Heidrun Schliemann. Von den meisten der Beschäftigten sei dieses Angebot auch angenommen worden, sagt sie. In der Regel hätten sich ihre Kollegen auch ohne Symptome auf das Virus testen lassen. „Natürlich sind die Tests immer nur eine Momentaufnahme. Trotzdem gibt das sowohl meinen Mitarbeitern als auch den Eltern ein bisschen mehr Sicherheit“, erzählt die Kita-Leiterin.
Autor:

Alexandra Pfeifer

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