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Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Kraftakt Wiederaufforstung: Die Suche nach Konzepten

Der großen Hilchenbacher Waldgenossenschaft „Heinze und Hofes Hauberg“ hat der Borkenkäfer schon jetzt deutlich mehr zugesetzt als seinerzeit Kyrill. Vorsitzender Rainer Marwedel (l.), Vize Karl Wilhelm Scheib und die rund 180 Genossen müssen den Schäden hinterhereilen und besonnene Entscheidungen für die Zukunft treffen.
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  • Der großen Hilchenbacher Waldgenossenschaft „Heinze und Hofes Hauberg“ hat der Borkenkäfer schon jetzt deutlich mehr zugesetzt als seinerzeit Kyrill. Vorsitzender Rainer Marwedel (l.), Vize Karl Wilhelm Scheib und die rund 180 Genossen müssen den Schäden hinterhereilen und besonnene Entscheidungen für die Zukunft treffen.
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

js Siegen/Bad Berleburg. Die schon von Naturfreund Wilhelm Münker (1874-1970) verschrienen „Stangenfabriken“ haben ausgedient. Der Klimawandel mit seinen unliebsamen Begleitern – kraftvollen Orkanen und gefräßigen Borkenkäfern – wird dafür sorgen, dass der waldreichste Kreis der Republik ein anderes Gesicht bekommt. Bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von über 8 Grad Celsius und einer Niederschlagsmenge von weniger als 800 mm pro Jahr wird die Fichtenbewirtschaftung zum Risikospiel. Förster und Waldbesitzer haben keine Wahl: Sie müssen zusehen, dass sie klimastabile und artenreiche Mischwälder auf die Wurzeln bringen.
Kyrill fielen 5000 Hektar Wald zum OpferKyrill, der desaströse Wintersturm vom Januar 2007, hat den Waldbesitzern der Region einen gehörigen Schlag versetzt.

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Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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