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Kreisklinikum konnte kurzzeitig keine intensivpflichtigen Corona-Patienten mehr aufnehmen
Krankenhäuser an der Kapazitätsgrenze

Auf der Intensivstation des Kreisklinikums werden momentan zehn Corona-Patienten behandelt. Acht davon benötigen ein Beatmungsgerät. Nur noch zwei Intensivbetten sind derzeit verfügbar, doch die Klinik möchte mehr Kapazitäten schaffen.
  • Auf der Intensivstation des Kreisklinikums werden momentan zehn Corona-Patienten behandelt. Acht davon benötigen ein Beatmungsgerät. Nur noch zwei Intensivbetten sind derzeit verfügbar, doch die Klinik möchte mehr Kapazitäten schaffen.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

juka Siegen. Die Zahl der an Corona erkrankten Personen in Siegen-Wittgenstein, die in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden müssen, bleibt hoch. Und die Kapazitäten werden, zumindest im Kreisklinikum, knapper. Nach Angaben der Kliniken waren es am Montagnachmittag insgesamt 52 Patienten, 14 davon intensivpflichtig. Als Kompetenzzentrum für die Versorgung von Covid-19-Patienten in der Region behandelt das Kreisklinikum Siegen derzeit mit insgesamt 27 Patienten die meisten. Zehn Personen liegen dort auf der Intensivstation, acht davon müssen beamtet werden. Da sich auch noch acht Nicht-Corona-Patienten auf der Intensivstation befinden, sind fast alle 20 Intensivbetten, von denen 16 über ein Beatmungsgerät verfügen, belegt.

juka Siegen. Die Zahl der an Corona erkrankten Personen in Siegen-Wittgenstein, die in den heimischen Krankenhäusern behandelt werden müssen, bleibt hoch. Und die Kapazitäten werden, zumindest im Kreisklinikum, knapper. Nach Angaben der Kliniken waren es am Montagnachmittag insgesamt 52 Patienten, 14 davon intensivpflichtig. Als Kompetenzzentrum für die Versorgung von Covid-19-Patienten in der Region behandelt das Kreisklinikum Siegen derzeit mit insgesamt 27 Patienten die meisten. Zehn Personen liegen dort auf der Intensivstation, acht davon müssen beamtet werden. Da sich auch noch acht Nicht-Corona-Patienten auf der Intensivstation befinden, sind fast alle 20 Intensivbetten, von denen 16 über ein Beatmungsgerät verfügen, belegt.

Kreisklinkum möchte weitere Intensivplätze aufbauen

„Durch die starke Auslastung der Kapazitäten im intensivmedizinischen Bereich planen wir derzeit, kurzfristig weitere Intensivplätze aufzubauen“, erklärte Pressesprecherin Lara Stockschläder gegenüber der SZ. Zwischenzeitlich hätte man sogar keine intensivpflichtigen Corona-Patienten mehr aufnehmen können, da die Kapazitäten ausgeschöpft worden seien. Seit Montag sei dies aber wieder möglich, heißt es aus der Klinik. Die Aufnahme und Behandlung nicht-intensivpflichtiger Patienten sei aber möglich gewesen.
„Die hohe Auslastung der Intensivstation ist dadurch entstanden, dass neben Corona-Patienten auch viele andere Patienten mit schweren Krankheitsverläufen behandelt wurden“, erklärt Stockschläder. Neben der Intensivstation werden auch auf vier weiteren Stationen momentan Covid-Patienten behandelt.

Auch im Marien-Krankenhaus steigen die Zahlen

Aber auch im Marien-Krankenhaus steigen die Zahlen. 15 Corona-Patienten müssen derzeit behandelt werden, drei von ihnen auf der Intensivstation. „Seit gut eineinhalb Wochen beobachten wir eine deutliche Zunahme“, erklärt Pressesprecher Christian Stoffers. „Vor diesem Hintergrund sehen wir uns aktuell gut vorbereitet, blicken gleichzeitig jedoch mit Sorge in die Zukunft“, stellt Stoffers klar. Denn insgesamt bietet der Corona-Intensivbereich vier Betten – ist also auch fast an seiner Kapazitätsgrenze angekommen. „Die Restriktionen des Lockdowns zum Jahresende haben immerhin dazu geführt, dass nicht noch mehr Patienten ins Krankenhaus bis dato gekommen sind“, unterstreicht Stoffers, dass es ansonsten auch noch knapper hätte werden können.

Jung-Stilling-Krankenhaus hält komplette Station für Corona-Patienten frei

Als drittes Siegener Krankenhaus hat auch das Jung-Stilling-Klinikum der Diakonie Corona-Patienten in Behandlung. Zehn Covid-Erkrankte, darunter eine Person auf der Intensivstation, befinden sich momentan in der Einrichtung. Unter anderem werde eine komplette Station für Corona-Patienten benutzt und Intensivbetten würden freigehalten. „Ohne unseren Versorgungsauftrag als Notfallkrankenhaus mit höchster Versorgungsstufe zu vernachlässigen“, betont Pressesprecher Stefan Nitz. Je nach Bedarf könne man die Kapazitäten zudem noch erweitern. Im Bethesda-Krankenhaus in Freudenberg werden derweil momentan weiterhin keine Corona-Patienten behandelt.

Geringe Anzahl von Corona-Patienten in der Kinderklinik Siegen

Eine geringe Anzahl an Patienten mit einem positiven Befund, die allerdings wegen anderer Krankheitsbilder behandelt werden und nicht intensivpflichtig sind, befinden sich derzeit in der DRK-Kinderklinik in Siegen. Auch dort gibt es Isolationsbereiche für Covid-19-Patienten und Intensivbetten mit der Möglichkeit zur Beatmung. „Mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab sind noch aus dem Frühjahr Notfallpläne abgesprochen, wie gegebenenfalls auch Erwachsene hier versorgt werden können, falls die Kapazitäten der Erwachsenenabteilungen und der Ausweichkrankenhäuser tatsächlich nicht mehr ausreichen sollten“, erklärt Chefarzt Markus Pingel.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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